Haselünne. Die Arbeit im Familienzentrum St. Vincentius ist wie viele Einrichtungen durch ein Leitbild geprägt. Dieses bildet das alltägliche Miteinander. Ob Erzieher*innen, Familien oder deren Kinder – Gehört & respektiert wird hier wirklich jeder!

Das Miteinander steht an erster Stelle!

Ausgeschlossen sein – beim Familienzentrum St. Vincentius ist dieses Wort völlig fehl am Platz. Denn hier ist die gesamte Arbeit von christlichen Werten geprägt: Nächstenliebe, Toleranz, Gerechtigkeit, Solidarität und Frieden stehen hier an erster Stelle der Erziehungsauftrags. Sieht man dies mal als Kodex, so merkt man schnell, dass diese Werte die Grundlage für ein offenes Miteinander auf Augenhöhe bilden. Und das ist auch gut so! Denn so werden bereits essenzielle Werte an die jüngste Generation vermittelt. Hier steht der Kindergarten ebenso im Fokus wie auch die Arbeit mit Familien.

Die Ziele der pädagogischen Arbeit stets im Blick.

Kinder haben hier die Möglichkeit, vieles auszuprobieren und gleichzeitig als Persönlichkeit zu wachsen. Dabei ist das Entdecken der eigenen Fähigkeiten und Stärken genau so wichtig wie das Erfahren eigener Grenzen innerhalb einer Gemeinschaft. Die Pädagogen & Pädagoginnen möchten alle Kinder mit ihren Stärken und Schwächen in eine mitmenschliche Lebensweise einführen. Dabei ist es egal, aus welchem sozialen Umfeld die einzelnen Kinder kommen – am Ende ist die Gemeinschaft das, was wirklich zählt!

Sich als Kind erleben und wohlfühlen.

Die Erweiterungen kognitiver, kommunikativer, sprachlicher, sozialer, psychomotorischer, gestalterisch-kreativer und emotionaler Fähigkeiten stehen im Zentrum der täglichen Arbeit. Hier geht es nicht nur darum, sich selbst zu erleben – es geht auch um den zwischenmenschlichen Teil. Wie trägt man Konflikte aus, findet gemeinsame Lösungen und achtet dabei auf die Interessen anderer? Alles Fragen, die auch im erwachsenen Leben das Miteinander bestimmen.

Das Lernangebot findet in Alltagssituationen und geplanten Lernprojekten statt. Hier ist auch die fortlaufende Beobachtung und Auswertung der Gruppenprozesse hilfreich, um derartige Impulse der Kinder zu erkennen und pädagogisch zu verstärken.

Zusammenarbeit mit den Eltern.

Der Austausch mit den Eltern ist für das Team sehr wichtig – und auch notwendig. Durch transparentes Handeln werden die Eltern außerdem in das geschehen im Alltag des Kindergartens mit eingebunden. So können zum Beispiel gemeinsam Abläufe geplant oder optimiert werden.