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Links die alte und rechts die neue Bremsscheibe. (Foto: Jörg Maire)

Links die alte und rechts die neue Bremsscheibe. (Foto: Jörg Maire)

Keine Frage: verschiedene Arbeiten, die im Zusammenhang mit dem Auto anfallen, können vom Fahrer oft selbst ausgeführt werden. Hierzu gehört unter anderem der Austausch von Wischerblättern oder das Nachfüllen von Öl. Anders verhält es sich jedoch beim Bremswechsel. Dieser sollte -allein schon aus Gründen der Sicherheit- nur vom Fachmann vorgenommen werden.

Doch wann ist es eigentlich an der Zeit, eine Werkstatt aufzusuchen? Wie lange hält eine Bremse? Und was deutet auf einen anstehenden Wechsel hin?

Ein klassischer Verschließgegenstand – die Bremse

Egal, wie umsichtig Sie fahren: irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem die Bremse gewechselt werden sollte. Leider wird dieser wichtige Aspekt im Alltag oft vergessen. Kompetente Werkstattmitarbeiter werfen daher auch immer einen Blick auf diesen besonderen Bereich des Autos.

Als Faustregel gilt hierbei, dass Bremsklötze dann erneuert werden müssen, wenn sie zwei Millimeter Restbelag bzw. weniger aufweisen. Handelt es sich um Trommelbremsbacken reicht auch noch ein Belag von circa einem Millimeter aus.

Doch keine Sorge: auch die moderne Technik im Auto hilft dabei, diesen wichtigen Aspekt nicht zu vergessen. Bei den neueren Modellen leuchten Anzeigen auf, die auf einen erforderlichen Wechsel verweisen.

Und was kostet der Bremsenwechsel in der Fachwerkstatt?

Die Preise für einen Wechsel der Bremse sind von mehreren Faktoren, unter anderem natürlich vom betreffenden Automodell, abhängig. Der Bremswechsel bei besonders großen Modellen ist dementsprechend kostspieliger als ein Wechsel bei kleinen Autos. Zudem richtet sich der Preis nach dem Umfang der Arbeiten.

Vergleichsweise teuer wird es zum Beispiel, wenn unter anderem auch die Bremsscheiben erneuert werden müssen.

Fest steht dennoch: der Bremswechsel durch einen kompetenten Werkstattvertreter ist immer die bessere Alternative zum Selbsteinbau! Hier sparen zu wollen, würde bedeuten, ein deutlich erhöhtes Sicherheitsrisiko einzugehen.

Tipp: vor der endgültigen Auftragsvergabe einen Kostenvoranschlag machen lassen! So profitiert der Kunde von einem hohen Maß an Transparenz und kann die Preise der einzelnen Werkstätten untereinander besser vergleichen.

Fotos: Jörg Maire