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O12 / Pixabay

Dass der Faktor Landwirtschaft in unterschiedlichen Bereichen eine tragende Rolle spielt und dementsprechend -auch für Großstädter- nicht „ungreifbar“ oder „anonym“ ist, zeigten vor ein paar Tagen Demonstrationen, die unter anderem in Tübingen stattfanden. Hier gingen zahlreiche Menschen auf die Straße, um für eine klimafreundliche Landwirtschaft zu demonstrieren. Hinter der Organisation steckten die verschiedenen Umweltschutzverbände.

Zentrale Kundgebung in Berlin

Auch in der Hauptstadt der Bundesrepublik wurde zum Thema demonstriert. Doch nicht nur Landwirte und andere beteiligte Parteien, sondern auch Tier- und Umweltschützer gingen auf die Straße. Weit mehr als 10.000 Teilnehmer aus ganz Deutschland gaben hier der klimafreundlichen Landwirtschaft eine Stimme und ein Gesicht.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte hierbei auch die Trecker-Demo, die sich auf das Brandenburger Tor zubewegte. Unter anderem wurde im Rahmen der verschiedenen Veranstaltungen auch die Arbeit der Bauern und deren Wert für die Allgemeinheit betont.

Interessant ist es hierbei auch, wie die Grenzen zwischen klassischer Landwirtschaft und Städteleben immer weiter miteinander zu verschmelzen scheinen. Schnittstelle ist hierbei schon lange nicht mehr der „Supermarkt“ um die Ecke. Gerade auch die Menschen in den Städten schätzen stattdessen die Möglichkeit, direkt vom Erzeuger kaufen zu können und somit zu wissen, wo Milch und Co. eigentlich herkommen.

Und wer weiß? Womöglich wird die Landwirtschaft durch genau diese Schnittpunkte noch persönlicher?