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Einer Erkältung richtig vorbeugen! (Foto: Christine Leifeling)

Einer Erkältung richtig vorbeugen! (Foto: Christine Leifeling)

Lieber ohne Erkälung durch die kalte Jahreszeit

Freren. Draußen ist es um diese Jahreszeit recht ungemütlich. Nässe und Kälte setzen uns zu, wenn der Herbst langsam in den Winter übergeht. Dicke Jacken und ein Schal, zum Schutz gegen kalten Wind, werden zu den wichtigsten Kleidungstücken in der dunklen Jahreszeit. Wer jetzt nicht gut auf seinen Körper achtet, wird schnell von einer Erkältung geplagt. Dabei ist es ganz einfach die Abwehrkräfte zu stärken und somit dem Schnupfen vorzubeugen.

Die Viren lauern überall

Über 100 verschiedene Viren, sind in der Lage eine Erkältung hervorzurufen. Ein nicht ausreichend gestärkter Körper, hat dieser drohenden Gefahr natürlich nicht viel entgegen zu setzen. Schnell laufen wir ohne eine Jacke zum Briefkasten. Wer legt schon einen wärmenden Schal um, nur um kurz im Garten nach dem Rechten zu schauen. Ein unachtsamer Moment und schon krabbelt die Kälte an Einem hoch. Manchmal reicht auch der verschnupfte Kollege im Büro, der besser im Bett geblieben wäre, anstatt nun die Belegschaft anzustecken. Häufig sind es solche Kleinigkeiten, die den Startschuss geben. Wenn die Nase dann zu tropfen beginnt, Müdigkeit zuschlägt und der Hals kratzt, ist eine Erkältung kaum noch zu stoppen.

Vorbeugen ist das A und O

Getreu dem Motto „ Vorsorgen ist besser als heilen“ ist es ratsam das Immunsystem zu stärken, um der Schnupfenzeit zu trotzen. Im Handel wird ein breites Sortiment an Vitamin- Komplexen angeboten. Kombipräparate versprechen gute Erfolge bei der Vorbeugung gegen allerlei Erkältungserscheinungen. Nahrungsergänzungsmittel und Hilfsmittel können, sie sowohl in der Apotheke, als auch in gut sortierten Drogerie Märkten erwerben. Es lohnt sich aber auch ein Blick auf altbewährte Hausmittel.

Mit Genuss der Erkältung vorbeugen

Voller Genuss, das Immunsystem stärken, klappt mit wärmenden und vitaminreichen Getränken ganz wunderbar. Neben den altbekannten Klassikern wie Heiße Zitrone mit Honig  ist auch die Goldene Milch schon lange kein Geheimtipp mehr. Der wichtigste Teil in diesem aus Indien stammenden Getränk ist die Kurkuma Wurzel, die auch als gelbes Wunder bekannt ist. Die Eigenschaften dieses Gewürzes sind nicht nur schmerzstillend und entzündungshemmend, Kurkuma ist auch bestens zu Stärkung der körpereigenen Abwehr geeignet. Die wärmende Milch ist ein fester Bestandteil der ayurvedischen Medizin und dank ihrer stärkenden Wirkung auch hier auf dem Vormarsch.

Für 2 Becher goldene Milch benötigen sie

  • 500ml Milch, 1,5 % Fett
  • 1 TL Kurkuma ( getrocknet und gemahlen)
  • 1 TL Ingwer (getrocknet und gemahlen)
  • etwas schwarzen Pfeffer
  • 1 TL Honig
  • 2 EL Ghee (geklärte Butter)

Erhitzen sie die Milch in einem hohen Topf und lösen den Honig unter ständigem Rühren darin auf. Die Milch sollte dabei nicht kochen um die Wirkstoffe im Honig nicht zu zerstören. Sobald der Honig gut gelöst ist, nehmen sie die Milch vom Herd. Geben Sie nun die Gewürze und das Ghee hinzu. Um eine cremig, schaumige Konsistenz zu erreichen, füllen sie alles in einen Standmixer und schlagen das Getränk für mindestens 30 Sekunden auf. Ein ähnlich gutes Ergebnis können sie auch mit einem Pürierstab erzielen. Trinken sie die goldene Milch noch heiß.

Noch etwas gesünder ist die Goldene Milch, wenn man sie nicht mit Kuhmilch, sondern mit Kamelmilch zubereitet. Die alternative Tiermilch enthält die dreifache Menge Vitamin C und ist durch einen hohen Gehalt an Eisen, ungesättigten Fettsäuren und verschiedenen B-Vitaminen auszuzeichnen.

Ausreichende Hygiene ist unabdingbar

Unsere Hände begegnen, über den Tag verteilt, einer unglaublich hohen Menge von Krankheitserregern. Der Einkaufswagen, die Knöpfe im Fahrstuhl oder das höflich gemeinte Händeschütteln, die Liste könnte beliebig weitergeführt werden. Natürlich ist ein ausreichendes Maß an Hygiene eine Grundvoraussetzung um der Erkältungswelle zu entgehen. Waschen sie ihre Hände für mindestens 20 Sekunden lang  mit Seife und lauwarmen Wasser. Neben Handinnenflächen und Handrücken, sollten die Fingerzwischenräume und Nagelbetten nicht vergessen werden. Nach dem Waschen, werden die Hände gut abgetrocknet und gegebenenfalls mit einer Desinfektionslösung besprüht. Das ist allerdings nur in öffentlichen Einrichtungen sinnvoll, um den wichtigen Schutzmantel der Haut nicht unnötig zu reizen.

Nicht nur die Hände sollten gewaschen werden

Zugegeben etwas gewöhnungsbedürftig, gegenüber dem natürlichen Händewäschen, ist das Duschen der Nase. In den Nasenlöchern können sich Staub und Schmutzpartikel sammeln. Oft gelingt es nicht, diese durch simples schnäuzen in ein Taschentuch zu entfernen. Die Temperaturschwankungen zwischen kühler Luft draußen und warmer Heizungsluft drinnen, setzen der Nase noch zusätzlich zu. Sie trocknet aus und wird empfindlich. Durch regelmäßiges ausspülen mit einer leichten Salzlösung, wird die Nase gereinigt und zu dem noch befeuchtet.  Die Nasenschleimhaut wird aktiv gestärkt und kann so einem Schnupfen standhalten. Eine Ansteckungsgefahr in der Erkältungszeit kann durch tägliche Nase Spülungen gut eingedämmt werden. Im Handel werden verschiedene Modelle der Nasenduschen angeboten, die alle aber nach dem gleichen Prinzip funktionieren. Wichtig ist bei allen Variationen aber, dass sie auf keinen Fall ohne Salz benutzt werden. Mit klarem Wasser würden die Nasenschleimhäute unnötig gereizt werden und könnten schmerzhaft anschwellen.

  • Füllen sie die lauwarmes Wasser in die Nasendusche
  • Geben sie das Salztütchen (verwenden sie ausschließlich das speziell für Nasenduschen angebotene Salz) in die Duschen und lösen es durch leichtes Schütteln vollständig darin auf
  • Halten sie nun die Dusche an das Nasenloch und öffnen den Mund. Spülen sie so erst das eine, dann das andere Nasenloch mit der Salzlösung.
  • Lassen sie mögliche Reste in der Nase heraustropfen und senken sie dabei den Kopf nach links und rechts. Auf keinen Fall, darf unmittelbar nach dem Spülen heftig ausgeschnäuzt werden um den Druck auf den Nabenhöhlen nicht zu erhöhen

Ob mit zusätzlicher Vitaminzufuhr, Nasenspülungen oder ähnlichem. Wie wir uns schützen und stärken, um durch die kalten Tage des Jahres zu kommen, bleibt jedem selbst überlassen. Eine ausgewogene Ernährung und viel frische Luft, tragen genauso zur Gesunderhaltung bei, wie viel Schlaf und wenig Stress.So starten sie ohne Erkältung im Herbst und Winter richtig durch.