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Österreich ist das beliebteste Wintersportland

Österreich ist das beliebteste Wintersportland

Während wir mitten in der Kältewelle stecken, Bilanz: Was macht Wintersport so beliebt, welches Land hat die beste Après-Ski-Kultur, was können Deutsche Ski-/Snowboardfahrer gar nicht ausstehen und wo unterscheiden sich die Deutschen von Schneefreunden aus anderen Ländern?

  • Schneefieber: Mehr als die Hälfte der Deutschen bevorzugt Skifahren. Fast ein Drittel glaubt Snowboardfahren sei schwieriger als Skifahren. 45% gehen in den Ski-/Snowboardurlaub, um Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen.
  • Après-Ski-Verhalten: Fast ein Viertel der Deutschen geht nur wegen des Après-Ski in den Ski- bzw. Snowboardurlaub; 83% der Deutschen trinken währenddessen täglich Alkohol; Heiße Schokolade ist das beliebteste Après-Ski-Getränk.
  • Traumziel Skiurlaub: Österreich hat die beste Après-Ski-Kultur und fast 60 Prozent der Deutschen sehen die Österreicher als die attraktivsten Wintersportler.
  • Ski-/Snowboardfahren für Likes: 21% fahren in den Ski- bzw. Snowboardurlaub, gehen aber nicht auf die Piste. 17% wären bereit, sich für ein tolles Instagram-Bild auf ein oder zwei Bretter zu stellen.
  • Leidenschaft auf der Piste: Die Deutschen sind europäische Flirtmeister. Die Holländer treiben es auf der Piste am wildesten. 1 von 5 Befragten gab an, dass er schon mal Sex auf der Piste hatte.
  • Pisten-Etikette: 51% haben kein Verständnis für Leute, die sich betrunken auf die Piste wagen.

Schneefieber
Die mit Abstand größte Anzahl der Befragten (70 Prozent) gibt an, dass sie aus Liebe zu Schnee und Bergen einen Wintersport betreibt und fast die Hälfte der Befragten geht in den Ski- bzw. Snowboardurlaub, um Zeit mit Freunden und Familie zu verbringen. Dann gibt es aber natürlich die alte Debatte: Skifahren oder Snowboarden? Laut dem Schneeschuh-Report bevorzugt mehr als die Hälfte Skifahren. 22 Prozent ziehen Snowboardfahren vor und mehr als ein Viertel mag beides. Wenig überraschend hat die Altersgruppe 45+ eine klare Vorliebe fürs Skifahren. 30 Prozent der Deutschen glauben, dass Snowboardfahren schwieriger ist als Skifahren.

Ski-/Snowboardfahren für Likes
Aber nicht jeder (21 Prozent um genau zu sein), der in den Ski- bzw. Snowboardurlaub fährt, geht auch tatsächlich auf die Piste. Gründe dafür sind die Angst vor einem Unfall (32 Prozent), die Unsicherheit über die eigene Fahrleistung (39 Prozent), die größere Anziehungskraft des Wellnessbereichs des Hotels (30 Prozent) oder aber die Kosten (23 Prozent). Fast die Hälfte der Deutschen gibt an, dass sie mit der Unterstützung von Freunden und Familie auf die Piste gehen würde. Ein guter Ski-/Snowboardlehrer könnte auch knapp 20 Prozent der passiven Wintersportler anlocken. Und für immerhin 17 Prozent wäre die Aussicht auf einen Schnappschuss für Instagram oder Facebook Grund genug, sich auf ein oder zwei Bretter zu stellen.

Après-Ski-Verhalten
Der Deutsche ist kein Partymuffel! Immerhin 32 Prozent können sich für die klassische Sause nach dem Ski- bzw. Snowboardfahren begeistern und für immerhin fast ein Viertel ist Après-Ski DER Grund schlechthin für einen Skiurlaub. 83 Prozent geben an, im Skiurlaub zu trinken, und 55 Prozent trinken täglich mindestens zwei bis vier Gläser Alkohol. Damit stehen die Deutschen im internationalen Vergleich auf Platz drei. Geschlagen werden sie nur noch von den Niederländern und den Briten.
Laut den Deutschen hat Österreich die beste Après-Ski-Kultur und fast 60 Prozent der Deutschen sehen die Österreicher als die attraktivsten Wintersportler. Kein Zufall also, dass Österreich das beliebteste Wintersportland überhaupt ist. Übrigens, nicht jeder ist ein Party-Fan. Andere beliebte Après-Ski-Aktivitäten sind: mit dem Partner romantisch vor dem Kamin sitzen (35 Prozent) und sich mit Bratwurst und Glühwein (17 Prozent) verwöhnen lassen.

Europäische Flirtmeister
Wenn man an Flirten denkt, denkt man grundsätzlich ja eher an südländische Typen, aber damit ist jetzt Schluss. Der Schneeschuh-Report hat ergeben, dass die Deutschen europäische Flirtweltmeister sind. Keiner flirtet im Ski- bzw. Snowboardurlaub mehr als der Bundesbürger. Dafür ist er aber in anderen Bereichen etwas zurückhaltender. Während sich schon 12 Prozent der Holländer mit dem Ski- bzw. Snowboardlehrer verlustiert haben, waren das bei den Deutschen 5 Prozent weniger. Grundsätzlich treiben es unsere holländischen Nachbarn auf der Piste am wildesten. 1 von 5 Befragten gab an, dass er schon mal Sex auf der Piste hatte (!) und 10 Prozent waren auf der Piste auch schon nackt unterwegs.

Pisten-Etikette
Die größten Ärgernisse werden auch im Schneeschuh-Report diskutiert: Die Expedia-Umfrage hat ergeben, dass die Mehrheit der Deutschen (52 Prozent) Gruppen von Ski- bzw. Snowboardfahrer, die auf der Piste stehen anstatt sich an den Rand zu stellen, gar nicht leiden kann. Auf Rang zwei des Rankings folgt mit knappem Abstand der Trinkfreudige, der betrunken die Piste runtersaust: Gut 51 Prozent der Deutschen haben für solch ein Verhalten kein Verständnis. Ein Viertel findet es auch völlig daneben, als Skifahrer über Snowboarder zu lästern und umgekehrt. Weitere 24 Prozent nervt es, wenn Wintersportler nur für die Kamera posen und sich als die Größten und Besten fühlen.

Hinweis zur Studie
Die Studie wurde zwischen dem 29. September und dem 5. Oktober 2017 im Auftrag von Expedia vom Marktforschungsinstitut Atomic Research durchgeführt. Insgesamt wurden 13.082 Erwachsene in den USA, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweden, Italien, Spanien, Österreich, der Schweiz, den Niederlande, Belgien und Russland befragt.
Die Umfrage wurde in allen Ländern bevölkerungsrepräsentativ erstellt. In Deutschland wurden 1.033 Personen befragt.