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Gefahren von Haus- und Wohnungsbränden vorbeugen

Gefahren von Haus- und Wohnungsbränden vorbeugen (Foto: Alexas_Fotos / Pixabay)

Nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern den kompletten Winter hindurch, ist das Anzünden von Kerzen beliebter denn je. Dennoch zeigen Zwischenfälle wie der Brand Mitte Dezember im Papenburger Stindtsweg, dass die Folgen eines unkontrollierten Feuers -unabhängig von der jeweiligen Ursache- verheerend sein können.

Hier hatte zuerst ein komplettes Gartenhaus gebrannt, bevor sich die Flammen danach auf das Wohnhaus und sogar ein Nachbargebäude ausbreiteten. Die Ursache für das Feuer ist wohl in der Sauna des besagten Gartenhauses zu finden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Höhe des Schadens liegt jedoch bei circa 100.000 Euro.

Die Frage, die hier nicht nur einem Sachschaden vorbeugen, sondern im Zweifel auch Menschenleben retten kann, ist: Wie können solche und ähnliche Szenarien vermieden werden?

Technische Defekte, Unachtsamkeit und mehr…

Grundlegend gilt natürlich, dass es unmöglich ist, mit Hinblick auf Haus- und Wohnungsbrände eine 100%ige Sicherheit zu garantieren. Dennoch ist es wichtig, Vorkehrungen zu treffen, die das letztendliche Risiko verringern.

Hierzu gehört es nicht nur, technische Geräte regelmäßig zu kontrollieren und lediglich auf Produkte zurückzugreifen, die die einschlägigen Siegel (CE-, VdS- und GS-Zeichen) tragen. Weiterhin ist es wichtig…:

  • nicht verschiedene Steckerleisten miteinander zu koppeln
  • Wackelkontakte an Kabeln zu beseitigen
  • Rauchmelder im Wohnbereich anzubringen, die schon früh auf einen entstehenden Brand hinweisen
  • Kerzen beim Verlassen des Raumes zu löschen
  • auf die Vorteile einer Blitzschutzanlage zu setzen.

Die Erfahrung zeigt, dass viele Brandursachen unter anderem auf menschliches Fehlverhalten zurückzuführen sind und entsprechend vermieden werden könnten.

Und dennoch: auch wenn den Bewohner keinerlei Schuld am Ausbruch eines Feuers trifft, muss auch nach dem Löschen des Brandes richtig reagiert werden. Schnell stellt sich die Frage, welche Versicherung der richtige Ansprechpartner ist. Generell gilt, dass die Hausratversicherung mit Hinblick auf bewegliche Güter greift. Für die Absicherung des Wohneigentums braucht es hingegen eine Wohngebäudeversicherung. Zudem gilt es, im Einzelfall zu prüfen, ob und in welchem Umfang die Schäden im Detail abgedeckt sind.