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Auch wenn Weihnachten und Silvester 2018 nun der Vergangenheit angehören, bedeutet dies nicht, dass sich der Garten schon im Frühjahrs- bzw. Sommermodus befinden würde. Im Gegenteil! Gerade im Januar und im Februar ist -je nach Wetterlage- die Gefahr mit Hinblick auf den sogenannten Schneebruch besonders groß.

Das Prinzip, welches hinter diesem natürlichen Phänomen steckt, ist einfach: Pflanzen sind dazu in der Lage, eine gewisse Masse an Schnee auszuhalten, bevor sie -im wahrsten Sinne des Wortes- unter ihr zusammenbrechen. Je nachdem, um welche Pflanzenart es sich handelt, gehen vom Schneebruch jedoch unter Umständen noch weitere Gefahren aus.

Wie kann Schneebruch im Garten verhindert werden?

Sowohl kleine als auch große Pflanzen und Bäume sind von der Schneebruch-Gefahr betroffen. Um Schäden hierbei vorzubeugen, ist es wichtig, sich der besagten Gefahr bewusst zu sein und den aufliegenden Schnee in regelmäßigen Abständen abzuschütteln.

Besonders herausfordernd gestaltet sich das Procedere, wenn ganze Baumteile drohen, unter einer großen Schneelast zusammenzubrechen. Im Idealfall ist der Gärtner sich natürlich schon im Herbst der Gefahr bewusst und stutzt entsprechend die anfälligen Bereiche seiner Bäume ab. Wer dies jedoch vergessen hat, entfernt nicht nur den aufliegenden Schnee, sondern versucht am besten auch, die betreffenden Teile durch Fixieren bzw. Zusammenbinden zu sichern.

Wer hier zu nachlässig ist, riskiert ansonsten -je nach Standort des Baumes- Sach- und Personenschäden. Im Zweifelsfall gilt es, einen Fachmann zu Rate zu ziehen, der die Situation (und das Gefahrenpotenzial) vor Ort optimal einschätzen und Lösungen aufzeigen kann.