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Laut einem aktuellen Bericht auf wn.de wird es noch bis 2019 dauern, bis eine Entscheidung darüber getroffen wurde, wie es mit dem Kalksteinabbau weiter geht. Die Frage, die hier im Fokus steht, ist die, ob eine Verlängerung der entsprechenden Abgrabungsgenehmigung erteilt werden wird.

Verschiedene Parteien machten sich für neue Abgrabungsflächen stark

Ursprünglich wurde im Sommer diesen Jahres festgelegt, dass in der Region keine neuen Abgrabungsflächen entstehen sollen. Hierauf reagierten jedoch SPD, CDU und FDP und unterstützten damit auch die Unternehmen Calcis und Dyckerhoff in dem Vorhaben, hier weitere Arbeiten durchzuführen. Unter anderem stand bzw. steht hier auch eine Verkleinerung von Naturschutzgebieten im Fokus.

Insgesamt geht es bei der Streitfrage, die schon seit Jahren zum politischen Thema geworden ist, um circa 60 ha Zusatzfläche.

Die Diskussionen rund um den Kalksteinabbau im Teutoburger Wald werden also auch in den kommenden Monaten noch weitergehen und Parteien, Unternehmen und Umweltschützer gleichermaßen auf den Plan rufen. Interessant ist in diesem Zusammenhang auch durchaus das Interesse der Öffentlichkeit, die sich mit dem Thema „Umweltschutz“ immer noch (oder wieder) und nicht erst seit dem „Hambacher Forst“ zu identifizieren scheint.

Die Zustimmung zur Entstehung von Erweiterungsflächen im Teutoburger Wald würde einen Teilsieg für die beteiligten Unternehmen bedeuten. Wie weit diese Entscheidung jedoch noch entfernt ist und ob es eventuell doch noch andere (Kompromiss-) Lösungen gibt, wird das neue Jahr zeigen.