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Prof. Dr. Schweppe, Vorstand der Deutschen Stiftung Endometriose-Forschung (SEF), begutachtet und re-zertifiziert Krankenhaus

Papenburg. Nach der erstmaligen Auditierung des Marien Hospitals Papenburg Aschendorf als klinisches Endometriosezentrum in 2016, fand im November 2019 die erfolgreiche Re-Zertifizierung der SEF statt.

 

Freuen sich über die Re-Zertifizierung: (v. links) Dr. Ludger Kämmerling, Chefarzt Abteilung Anästhesie und Intensivmedizin, Dr. Franz Koettnitz, Chefarzt Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Alice Rachidi, Oberärztin in der Gynäkologie und Leiterin des klinischen Endometriosezentrum, Prof. Dr. Schweppe, Vorstand der Deutschen Stiftung Endometriose-Forschung (SEF). | Foto: Marien Hospital Papenburg Aschendorf

 

Die Stiftung Endometriose-Forschung (SEF) folgt bei der Re-Zertifizierung dem vorgegebenen Konzept der Endometriose-Vereinigung Deutschland e.V. (EVD), wobei sowohl die ärztliche Seite als auch die Patientinnenvertretung überprüft werden.

 

Das Marien Hospital erfüllte bereits zum ersten Audit die Anforderungen

 

Für eine Re-Zertifizierung werden die Vorgaben von der SEF alle drei Jahre erneut begutachtet. „Wir freuen uns sehr, dass wir das Zertifikat bis Ende 2022 für unser Endometriosezentrum erhalten haben und die hohen Anforderungen der Zertifizierungsgesellschaft weiterhin erfüllen“, so Dr. Alice Rachidi, Oberärztin in der Gynäkologie im Marien Hospital und Leiterin des Endometriosezentrum. „Eine Re-Zertifizierung erfordert viel Einsatz vom gesamten gynäkologischen Team sowie von allen kooperierenden Fachabteilungen.

Es ist schön den Zuspruch zu bekommen, dass sich die harte Arbeit gelohnt hat und unser interdisziplinärer Therapieansatz im Haus der „kleinen Wege“ effizient ist und dem aktuellen wissenschaftlichen Standard entspricht. So danken wir allen Kolleginnen und Kollegen, die uns in den letzten drei Jahren unterstützt haben und somit dieses Projekt zu einem des ganzen Krankenhauses haben werden lassen.“

Das Marien Hospital ist in diesem Jahr als „Endometriosezentrum mit einem einzelnen Operateur“ zertifiziert worden und gehört laut der Endometriose-Vereinigung zu insgesamt 67 zertifizierten Endometriosezentren Deutschlands. „Die erneute Zertifizierung ist die Bestätigung, ergänzend zu den positiven Rückmeldungen von Patientinnen, dass das Endometriose-Konzept im Marien Hospital zu einer besseren Lebensqualität verhilft.“, äußerte sich Dr. Franz Koettnitz, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe.

Endometriose ist eine chronische, jedoch gutartige Frauenerkrankung. Dabei setzt sich Schleimhaut, das so genannte Endometrium, auch außerhalb der Gebärmutter fest. Patientinnen, die unter starken Menstruationsbeschwerden oder unerfüllten Kinderwunsch leiden, erhalten im Endometriosezentrum eine verbesserte Diagnostik sowie spezielle Behandlungen.