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IHK widerspricht öffentlicher Berichterstattung

 

 

Die NO2-Belastung an der amtlichen Verkehrsmessstation am Schlosswall ist von 44 µg/m³ im Jahr 2017 auf 41 µg/m³ im Jahr 2018 gesunken und lag 2018 somit nur noch ein µg/m³ über dem Grenzwert von 40 µg/m³. Im Zeitraum Januar bis Mai des laufenden Jahres wird der Grenzwert hier in der Durchschnittsbetrachtung bereits eingehalten.

„Osnabrück zählt nicht zu den Städten mit einer besonders hohen NO2-Belastung und schon gar nicht zu den 15 sogenannten ‚Intensivstädten‘. Es zeichnet sich stattdessen ab, dass der Grenzwert im Jahr 2019 voraussichtlich eingehalten wird“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Marco Graf.

Graf widerspricht damit einer Berichterstattung der Nachrichtenagentur dpa. Diese bezieht sich auf eine Auswertung des Umweltbundesamtes (UBA) und hatte mit Blick auf die Messung durch den sogenannten Passivsammler am Neuen Graben über einen Anstieg der Messwerte im Jahr 2018 berichtet. Danach sei in Osnabrück die Belastung im Jahr 2018 auf 50 Mikrogramm gestiegen (Vorjahr 46 Mikrogramm). Nicht berücksichtigt wurde dabei jedoch die anhaltend positive Entwicklung an der Verkehrsmessstation am Schlosswall, die kontinuierliche Messwerte erzeugt und technisch deutlich aufwändiger ist als ein Passivsammler. Die Nachrichtenagentur zieht daraus die Schlussfolgerung, dass sich die Belastung in Osnabrück gegen den bundesweiten Trend entwickle.

„Die Darstellung der amtlichen Messergebnisse durch die dpa ist mehr als unglücklich. Es ist schade, dass die im Kern positive Entwicklung der Messwerte durch diese Berichterstattung in ihr Gegenteil verkehrt wird“, so Graf weiter. Die Gefahr von Fahrverboten in Osnabrück werde mit der Einhaltung des Grenzwertes im Jahr 2019 endgültig vom Tisch sein.

Weitere Informationen: IHK, Anke Schweda, Tel.: 0541 353-210 oder E-Mail: schweda@osnabrueck.ihk.de