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Bis März nächsten Jahres dauern die Arbeiten zur ökologischen Aufwertung der Dalumer Moorbeeke an

Geeste. Es lässt sich jedoch jetzt schon erahnen, wie schön es dort in Zukunft aussehen wird. Auf rund 10.000 m² entsteht ein kleines Paradies.

 

Foto © Gemeinde Geeste

 

„Ziel der Maßnahme ist die ökologische Aufwertung der Dalumer Moorbeeke und des Mündungsbereichs in die Ems“

 

Berichtet Britta Düthmann, Fachbereichsleiterin Planen und Bauen der Gemeinde Geeste. Um das zu erreichen wird die Linienführung der Dalumer Moorbeeke geändert, das zweite Absturzbauwerk umgestaltet, eine Wirtschaftswegebrücke zurückgebaut, der Sommerdeich in Teilen verlegt und zwei große Tümpel angelegt. „Die Eigenentwicklung des Emsufers wird abschnittsweise zugelassen und der neue Verlauf der Dalumer Moorbeeke soll möglichst sich selbst überlassen bleiben“, kündigt Düthmann an.

 

„Der Unterlauf der Dalumer Moorbeeke wird fischpassierbar und naturnah umgestaltet, die Flächen zur Ems ökologisch aufgewertet und der Hochwasserschutz wiederhergestellt, ohne jedoch die Vorflut negativ zu beeinträchtigen“, versichert Bürgermeister Helmut Höke.  „In ein oder zwei Jahren führt diese Gewässer- und Schutzgebietsentwicklung zu einer Aufwertung des Landschaftsbildes“, zeigt sich Höke überzeugt.

 

Foto © Gemeinde Geeste

 

Die Maßnahme ist auf Grund der fachlichen Unterstützung sowie der guten Zusammenarbeit sowohl mit dem Landkreis Emsland als auch mit dem Unterhaltungsverband ermöglicht worden und kann deswegen auch am diesjährigen Niedersächsischen Gewässerwettbewerb „Bach im Fluss“ teilnehmen. Der Wettbewerb vom Niedersächsischen Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz würdigt Maßnahmen zum Schutz und Verbesserung der ökologischen Qualität der Gewässer in Niedersachsen. In den Kategorien Hauptamt und Ehrenamt werden die Gewinner mit der „Niedersächsischen Bachperle“ ausgezeichnet.