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Die Verbindung zwischen Tierschutz und Politik spielt bei Weitem nicht nur in landwirtschaftlich geprägten Regionen eine tragende Rolle. Wie viel „Streitpotenzial“ hier lauert, zeigt sich vor allem dann immer wieder, wenn Geschehnisse, wie das illegale Entsorgen von zwei Ferkeln in Haselünne die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf sich ziehen. Doch auch andernorts stehen sich Tierschützer und andere Parteien gegenüber.

Angriffe auf Agrar- und Jagdeinrichtungen

Einem aktuellen Bericht auf focus.de zufolge (, der sich wiederum auf die Angaben des Landwirtschaftsministeriums bezieht) kam es im Jahr 2018 zu mehr als 20 politisch motivierten Angriffen. Die Opfer: verschiedene Agrar- und Jagdeinrichtungen. Die Suche nach den jeweiligen Tätern blieb hierbei oft erfolglos.

Somit ist nicht sicher, ob es sich hierbei um militante Tierschützer oder andere Personengruppen handelte. Die Wahrscheinlichkeit ist jedoch hoch. Vor allem die Bereiche Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch, jedoch auch Nötigung, sind hierbei aktueller den je.

Die jüngsten Vorkommnisse, unter anderem auch der Tod von hunderten Schweinen in Vreden nachdem die Lüftungsanlage des Stalls sabotiert wurde, zeigt, dass die Hemmschwelle hier immer weiter zu sinken scheint.