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Von Landwirtschaft, Feinstaub und Bio-Betrieben

Von Landwirtschaft, Feinstaub und Bio-Betrieben

Besonders in ländlich geprägten Gegenden sind die Veränderungen mit Hinblick auf den Faktor „Landwirtschaft“ immer wieder besonders rasch zu spüren. Dementsprechend wird es sicherlich interessant werden, zu beobachten, inwiefern sich die nachhaltige bzw. Bio-Landwirtschaft in den kommenden Jahren auch in der Region im Emsland ausbreiten wird. Fest steht schon jetzt: selten waren die Diskussionen rund um das Thema hitziger.

Ein Aspekt, der -gerade im Zusammenhang mit der Massentierhaltung- immer wieder eine tragende Rolle spielt, ist die Tatsache, dass, wenn viele Tiere gehalten werden, auch viel Feinstaub entsteht.

Viele Massentierhaltungsbetriebe stoßen mehr Feinstaub aus als der Straßenverkehr

Per Gesetz hat sich Deutschland dazu verpflichtet, im Jahr nicht mehr als 550.000 Tonnen an Ammoniak-Emissionen zu produzieren. Eine Marke, die schon jetzt nicht mehr erfüllt werden kann. Das Erschreckende: die meisten Emissionen dieser Art entstammen tatsächlich der Landwirtschaft.

Und: der Feinstaub ist gefährlich. Über die Lungenbläschen können kleinste Teile ihren Weg in die Blutbahn finden und werden dann von dort aus weiter verteilt. Die Folgeschäden sind oft immens und ziehen wiederrum Kosten nach sich, die vom Gesundheitssystem aufgefangen werden müssen.

Nun ist vorgesehen, die Emissionen an Ammoniak wieder zu senken. Viele Landwirte bzw. Betreiber von Massentierhaltungsanlagen sehen dieses Vorhaben aber als unrealistisch an.