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Eiskratzer müssen großen Druck aushalten und gut in der Hand liegen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eiskratzer müssen großen Druck aushalten und gut in der Hand liegen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die ersten Sonnenstrahlen des Jahres lassen es schnell vergessen, aber: die Nächte sind, auch im Emsland, immer noch teilweise eisig kalt. Dies zeigt sich vor allem am frühen Morgen, wenn die Scheibe des Autos von einer dicken Eisschicht bedeckt ist und freigekratzt werden muss.

Doch wie sollten Autobesitzer hier am besten vorgehen? Fest steht: rund um das Eiskratzen kursieren viele Mythen und Ammenmärchen von angeblichen Tricks, die in der Realität bei Weitem nicht so gut funktionieren wie in der Prognose.

Welche Varianten sind besonders weit verbreitet? Welches Vorgehen lohnt sich wirklich?

Der Klassiker: der Eiskratzer

Nahezu jedes Auto ist mit einem Eiskratzer ausgestattet. Und ja: falls sich der Kratzer in einem einwandfreien Zustand befindet und auch die Scheibe keine Verschmutzungen aufweist, handelt es sich hierbei um eine effektive, wenn auch nicht besonders komfortable Variante, einer zugefrorenen Scheibe Herr zu werden.

Bequem und hilfreich: das Abdecken der Scheibe

Am einfachsten (und zeitsparendsten) ist es jedoch, die Scheibe am Vorabend einfach abzudecken. Als Notlösung reicht hierbei sogar ein ausreichend großer Karton. Achtung! Papier und ähnliches kann auf der Scheibe anfrieren!

Der Enteiser: nicht umweltfreundlich, aber bequem

Wer vergessen hat, seine Scheibe abzudecken und nicht kratzen möchte, kann auch zum Enteiser greifen. Einmal aufgesprüht, entfernt er Eis schnell und effektiv. Leider handelt es sich hierbei bei Weitem nicht um die umweltfreundlichste Variante.

Übrigens: beim Freikratzen bzw. Enteisen der Scheiben sollten keine Kompromisse eingegangen werden! Wer sich lediglich ein „Guckloch“ freimacht, riskiert ein Bußgeld. Ein entsprechender Verstoß kann bis zu 35 Euro kosten.