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Ehrung für Feuerwehr und Ersthelfer

„Es ist definitiv keine Selbstverständlichkeit, in ein brennendes Haus einzudringen, um darin befindliche Personen zu retten. Und es ist auch keine Selbstverständlichkeit, sein eigenes Leben ohne zu zögern aufs Spiel zu setzen, um Menschen zu helfen, die man in den meisten Fällen nicht einmal kennt“, sagt Bürgermeister Jan Peter Bechtluft am Dienstagabend im historischen Sitzungssaal des Rathauses.

Zu dieser Ehrung wurden die Ersthelfer beim Wohnhausbrand am Grader Weg im November des vergangenen Jahres und die Einsatzkräfte der örtlichen Feuerwehren beim Moorbrand auf der Wehrtechnischen Dienststelle 91 im Herbst 2018 eingeladen. Dank des schnellen Eingreifens der Ersthelfer im vergangenen November konnte eine ganze Familie aus ihrem brennenden Wohnhaus gerettet werden.

 

Für Ihren beispiellosen Einsatz beim Wohnhausbrand am Grader Weg werden Focko Peters, Hendrik Hoppenjans, Tobias Schmitz, Marvin Griep, Berisha Bayram und Jacqueline Hartger geehrt. Den Feuerwehrkameraden Thorsten Bögemann, Sven Dayen, Christian Dirksen, Jens Korn, Mirco Krange, Ivan Majid, Fabian Niggemann, Carsten Schulte, Joannes Engeln, Jan Mammes, Dennis Olthoff, Jörg Voskamp, Jörg Feige, Markus Hendreich, Jan Kramer, Bernd Schmitz, Pascal Schmitz und Jörg Walker wurde für ihren Einsatz als Dank eine Gedenkmünze überreicht. | Bild: Karin Evering, Stadt Papenburg

 

Für Ihren beispiellosen Einsatz beim Wohnhausbrand am Grader Weg werden Focko Peters, Hendrik Hoppenjans, Tobias Schmitz, Marvin Griep, Berisha Bayram und Jacqueline Hartger geehrt. Den Feuerwehrkameraden Thorsten Bögemann, Sven Dayen, Christian Dirksen, Jens Korn, Mirco Krange, Ivan Majid, Fabian Niggemann, Carsten Schulte, Joannes Engeln, Jan Mammes, Dennis Olthoff, Jörg Voskamp, Jörg Feige, Markus Hendreich, Jan Kramer, Bernd Schmitz, Pascal Schmitz und Jörg Walker wurde für ihren Einsatz als Dank eine Gedenkmünze überreicht. | Bild: Karin Evering, Stadt Papenburg

 

„Es ist mir eine besondere Herzensangelegenheit, den Einsatzkräften wie auch den Ersthelfern für ihren unglaublichen Mut meinen Dank auszusprechen. Das gesellschaftliche Miteinander ist geprägt durch den ehrenamtlichen Einsatz in so vielen Bereichen“, so Bürgermeister Jan Peter Bechtluft weiter. Beispielhaft nennt er die Sportvereine, Fördervereine und die Papenburger Tafel. „Wegschauen kann jeder, aktiv eingreifen, verändern und helfen erfordert jedoch Mut“.

 

Damit meint er genau den Mut, den insbesondere die Ersthelfer am Grader Weg bewiesen haben, sowie die Bereitschaft der örtlichen Feuerwehr, auch außerhalb des Stadtgebietes zu helfen. Ohne zu zögern haben sie reagiert oder ihren Dienst zur Verfügung gestellt. Es gibt viele auch anders geartete Hilfeleistungen, die Menschen lange Zeit nicht loslassen und im Nachhinein viele Gespräche erfordern, um das Erlebte zu verarbeiten.

 

Bürgermeister Bechtluft spricht nicht nur im Namen von Verwaltung und Politik seinen Dank aus

 

Er dankt insbesondere den Ersthelfern auch im Namen der Freiwilligen Feuerwehren in Papenburg. Ohne diesen engagierten und beispiellosen Einsatz hätten die Bewohner zu Tode kommen können. Die Ersthelfer haben somit nicht nur eine Familie gerettet, sondern auch den Feuerwehrkameraden einen großen Dienst erwiesen.

 

Erleichtert ist Bürgermeister Bechtluft darüber, dass nicht nur die betroffene Familie gerettet werden konnte, sondern auch darüber, dass den Helferinnen und Helfern beim Wohnhausbrand wie auch beim Moorbrand nichts zugestoßen ist. In solchen Situationen besteht immer die Gefahr, die körperliche und seelische Unversehrtheit zu riskieren. Abschließend zeigt er sich dankbar darüber, dass in den vergangenen Jahren in den drei Ortsfeuerwehren intensive Nachwuchsarbeit stattgefunden hat, sodass der Brandschutz im Stadtgebiet für die nächsten Jahre gesichert ist.