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Kanu fahren, Unternehmen besichtigen, kegeln, Kontakte knüpfen, klettern, nette Leute kennenlernen, gemütliche Grillabende genießen, jeden Morgen an einem anderen Ort aufwachen…Was nach einem wochenlangen Urlaub klingt, konnten Studierende innerhalb von nur einer Woche erleben.

 

Auch per Kanu wurde die Region erkundet.

 

Die „Reise durch die Region“, die durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt wird, bot Studierenden die Gelegenheit, die Region entlang der Ems neu für sich zu entdecken. Über fünf Tage hinweg nutzten Studierende unterschiedlicher Hochschulen und Fachrichtungen das Angebot der Ems-Achse und ihrer Partner, um einerseits interessante Arbeitgeber aus der Region für Praktika, Abschlussarbeiten und Jobeinstiege kennenzulernen, sowie andererseits, um sich einen Überblick über die unterschiedlichen Freizeit-Angebote in der Region zu verschaffen und diese zu testen.

 

Studenten sammelten viele Eindrücke und knüpften Kontake

 

Viele der Studierenden entschieden sich für die Teilnahme, um sich auf die bevorstehenden Praxisphasen und Abschlussarbeiten vorzubereiten und einen Überblick über die Unternehmenslandschaft entlang der Ems zu bekommen. Besonders beeindruckt hat sie dabei sowohl die Offenheit der Personaler*innen sowie die lockere Atmosphäre bei den Besuchen, als auch die vielfältigen Angebote, die diese Unternehmen ihren Mitarbeitern einräumen. „Mich hat bei den Unternehmen besonders angesprochen, dass sie ihren Mitarbeitern viel bieten, zum Beispiel, dass sie Fitnessangebote zur Verfügung stellen und die Altersvorsorge unterstützen.“, beschreibt Manuel Trame seine Eindrücke von den Unternehmensbesuchen.

 

Andreas Dirksen (Wildeboer Bauteile GmbH, mitte) steht den Studierenden Rede und Antwort

 

Manuel kommt aus Osnabrück, studiert am Campus Lingen der Hochschule Osnabrück und ist nun auf der Suche nach Unternehmen, die in der Produktion tätig und offen für Unterstützung bei der Prozessoptimierung sind. Durch die Reise durch die Region ist er sich sicher, wichtige Kontakte geknüpft zu haben, die für seine Zukunft nützlich sein können. „Wir konnten die Firmen und Ansprechpartner direkt kennenlernen und wissen nun, worauf wir bei einer Bewerbung achten müssen und an wen wir uns bei Fragen wenden dürfen.“, ergänzt er. „Jetzt weiß man nicht nur, was die Unternehmen machen oder herstellen, sondern konnte schon einen viel tieferen Blick hinter die Kulissen bekommen.“, befindet auch Dennis Keuterman, ein niederländischer Student, der seine Praxisphase gerne in Deutschland machen möchte.

 

Doch auch das Miteinander in der Gruppe stand im Fokus der Reise

 

„Ich fand es sehr interessant, dass nicht nur die Hochschule Emden/Leer, an der ich studiere, beteiligt war, sondern auch der Campus Lingen der Hochschule Osnabrück und andere Universitäten vertreten waren. So konnte man auch mit anderen Studierenden in Kontakt kommen und sich mit ihnen austauschen.“, so Anna-Lena Stöhr. Nicht nur für sie waren auch die Freizeitangebote, die während der Reise ausprobiert werden konnten, ein wichtiger Grund, an der Reise durch die Region teilzunehmen. „Wir hatten extrem spannende Freizeitaktivitäten, wie Kanu fahren auf dem Programm.“, findet Michael Sandhaus, der ebenfalls das Angebot der Ems-Achse genutzt hat. Selbst Einheimische wie der Nordhorner Björn Alferink, der sich ebenso für die Teilnahme an der Reise entschieden hat, kannten noch nicht alle Angebote, die die Region entlang der Ems bereithält: „Für mich war es sehr interessant, mit dem Boot unter den tiefen Brücken durchzufahren und aus der Entenperspektive etwas über Nordhorn zu erfahren.“

 

Bereit für einen Blick hinter die Kulissen bei ELA Container.

 

„Im schlimmsten Fall hat man eine gute Zeit erlebt, wenn man mit den Unternehmen nichts anfangen konnte“

 

„Und im besten Fall hat man Perspektiven für die Zukunft gewonnen und das ist eine Menge wert.“, fasst Freya Buchheister die Reise durch die Region für sich zusammen. Freya kommt aus Braunschweig und studiert auch dort. Sie nutzte die Chance, um die Heimat ihres Freundes besser kennenzulernen und sich ein eigenes Bild von der Region zu machen, von der sie bereits viel Positives gehört hatte.

 

„Genau das wollten wir den Studierenden gemeinsam mit unseren Partnern und Mitgliedern ermöglichen. Sie sollten die Gelegenheit bekommen, die Region und die Unternehmen in der Ems-Achse besser kennenzulernen und Einblicke erhalten, die nicht alltäglich sind.“, so Jens Stagnet, Projektleiter der Fachkräfteinitiative der Wachstumsregion Ems-Achse. Vielen Studierenden sei gar nicht bewusst, welche Möglichkeiten die Region der Ems-Achse biete – sowohl mit Blick auf berufliche Perspektiven als auch hinsichtlich der guten Lebensbedingungen und Freizeitmöglichkeiten vor Ort. „Wir sind dankbar dafür, dass unsere Unternehmen sofort grünes Licht gegeben haben, als wir sie nach einer Beteiligung an der Reise gefragt haben. Alle waren offen für die Studierenden und haben sich große Mühe gegeben.“ Besucht wurden der Reihe nach Semcoglas Glastechnik GmbH, LANDWEHR Computer und Software GmbH, ELA Container GmbH, Wildeboer Bauteile GmbH und ENERCON GmbH.

 

Geplant wurde die Reise von Mitgliedern der Ems-Achse in einer Projektgruppe

 

Ihr gehören Vertreter*innen des Campus Lingen der Hochschule Osnabrück, des Career Services der Hochschule Emden/Leer, der HÖB Papenburg, des Landkreises Grafschaft Bentheim, des Landkreises Leer und der Zech Ingenieurgesellschaft mbH an. Gemeinsam setzen sie verschiedene Maßnahmen zur Unterstützung von Studierenden in der Region um.

 

Weitere Informationen, Fotos und ein After-Movie zur Reise durch die Region finden Interessierte demnächst auch hier: www.zukunftsachse.de/studenten/rddr.html

Fragen beantwortet Jens Stagnet unter der Telefonnummer 04961 94099818 oder via Mail an stagnet@emsachse.de.