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Gemeinsam Segel setzen für eine bessere Berufsorientierung

Das möchten Vertreter der Agentur für Arbeit Nordhorn, des Landkreises Emsland und des Gymnasiums Dörpen mit der Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (CDU). Anlass des Treffens in den Räumlichkeiten des Gymnasiums in Dörpen ist die Intensivierung der berufsorientierenden Maßnahmen und der Berufsberatung.

 

Setzen sich gemeinsam für eine bessere Berufsorientierung ein (von links): Hans-Joachim Haming (Agentur für Arbeit Nordhorn), Martin Gerenkamp (Landkreis Emsland), Gitta Connemann (Mitglied des Bundestags), Matthias Klockgießer (Agentur für Arbeit Nordhorn), Thea Wathall (Gymnasium Dörpen) | Bildquelle: Agentur für Arbeit Nordhord | Foto: Vincent ten Voorde

 

„Wir gehen ab sofort und ein Jahr früher in die Klassen und beraten vorrangig in den Schulen selbst“, so Hans-Joachim Haming, Chef der Nordhorner Arbeitsagentur. Auch das Online-Angebot wird verbessert und ausgeweitet. So können sich junge Menschen mit dem Selbsterkundungstool (SET) online einen ersten Überblick darüber verschaffen, welche Ausbildungsberufe zu den eigenen Interessen und Fähigkeiten passen. Haming und sein neuer Teamleiter Matthias Klockgießer sind sich sicher: „Hiermit wird die Berufsorientierung deutlich aufgewertet“. Die Agentur für Arbeit Nordhorn wird deshalb die Zahl der Berater in den nächsten Jahren erhöhen.

 

Gitta Connemann setzt sich seit Jahren für eine Intensivierung der Berufsorientierung ein

 

Sie begrüßt die Einführung des neuen Angebotes. „Es gibt mittlerweile so viele Ausbildungsberufe. Hinzu kommen die unterschiedlichen Studiengänge. Viele Schülerinnen und Schülern sind damit überfordert. Andere verpassen Chancen. Deshalb brauchen sie „Pfadfinder“ bei der Berufsorientierung“. Connemann freut sich darüber, dass das Thema seitens der Arbeitsagentur aufgegriffen wurde.

 

Auch der Landkreis Emsland als zuständiger Schulträger unterstützt die Änderungen. „Wir fühlen uns verantwortlich für die Jugendlichen“, so Martin Gerenkamp, erster Kreisrat des Landkreises Emsland. „Der Landkreis hat als Bildungsregion einige Initiativen gestartet, wie zum Beispiel die Berufsinformationsbörsen. Die verbesserten Beratungsangebote ergänzen das gut“. Thea Wathall, Schulleiterin des Dörpener Gymnasiums, zeigt sich ebenfalls erfreut: „Wir haben Räumlichkeiten für die Beratung bereitgestellt und freuen uns über die intensiveren Beratungsmöglichkeiten“. Das gemeinsame Handeln passt zum Leitspruch des Gymnasiums: Gemeinsam Segel setzen. „Das tun wir nun auch verstärkt im Bereich der Berufsorientierung“.

 

Auch in den Berufsbildenden Schulen und Hochschulen soll in den kommenden zwei Jahren die Präsenz der Berufsberater verstärkt werden. Als Ziel plant die Arbeitsagentur die lebensbegleitende Berufsberatung auch für erwachsene Erwerbstätige. Hierzu wird der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit noch im Herbst beraten.