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Die Kita-Eltern der Stadt Papenburg haben ein neues Sprachrohr

Papenburg. Bereits am 8. Januar 2020 wurde ein neuer Stadtelternrat der Kindertagesstätten gegründet, der sich um die Interessen der Elternschaft aller Kindertagesstätten in Papenburg kümmern soll.

 

v.l.n.r.: Jan Peter Bechtluft, Birgit Lelonek, Sabine Styma, Ellen Doeden, Kerstin Kösters, Janina Speelmann, Antje Freericks, Hermann Wessels

 

Folgende Vertreterinnen wurden gewählt:

Ellen Doeden (DRK-Kita Vosseberg) als 1. Vorsitzende, Antje Freericks (Kath. Kindergarten Noah) als stellvertretende Vorsitzende sowie Kerstin Kösters und Anne Freymuth (beide Katholische Kita St. Michael), Janina Speelmann (Kita St. Raphael) und Sabine Styma (Kita Waldwichtel) in weiteren Vorstandsfunktionen. Aktuell stehen Themen wie der Fachkräftemangel, Finanzierung von Vertretungskräften im Falle von Urlaub oder Krankheit sowie der steigende Bedarf an Kitaplätzen auf der Agenda des Stadtelternrates.

 

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Stadtelternrat für Kindertagesstätten und sind froh, dass sich wieder engagierte Eltern gefunden haben, die die Interessen der Eltern vertreten. Die Stadt Papenburg hat großes Interesse daran, auch künftig im aktiven Austausch mit den Elternvertretern die Kitalandschaft zu gestalten“, sagte Papenburg Bürgermeister Jan Peter Bechtluft beim Besuch des Stadtelternrates im Rathaus.

Von Seiten der Verwaltung wurden den Elternvertreterinnen die aktuellen Planungen im Kitabereich vorgestellt. So berichtete Fachbereichsleiterin Birgit Lelonek, dass im Kitajahr 2019/2020 noch alle gemeldeten Bedarfe abgedeckt werden konnten.

 

Weiterhin führt Lelonek aus, dass zur Abdeckung zukünftiger Bedarfe in den kommenden Jahren im Stadtgebiet 8 weitere Regelgruppen und 18 neue Krippengruppen vorgesehen sind. Durch Themen wie unterjähriger Zuzug, Auswirkungen der flexiblen Einschulung und Integration werden in der Stadt Papenburg auf Dauer nicht genügend Regelgruppen- und Krippenplätze zur Verfügung stehen.

Vor diesem Hintergrund wurden bereits einige Provisorien eingerichtet, um den Bedarf abzufedern. So wurden in verschiedenen Einrichtungen Nachmittagsgruppen eingerichtet. Zusätzlich wurden an der Kreuzstraße in Aschendorf, im Pfarrzentrum St. Amandus, an der Waldschule und im ehemaligen Kinderhaus des St. Lukas-Heims bereits Gruppen eingerichtet, die als Vorläufer für zukünftige Einrichtungen dienen sollen.

 

„Aktuell stehen wir in Gesprächen mit unterschiedlichen Trägern, um weitere Einrichtungen zu planen. Zudem ist angedacht, jeweils am Obenende, Untenende und in Aschendorf ein Krippenhaus einzurichten, um die hohe Nachfrage an Krippenplätzen abzudecken“, berichtet Birgit Lelonek.