Erfolgreicher Abschluss im Marien Hospital

Neben herzlichen Glückwünschen ihrer Ausbilder erhielten sie zum Abschluss im Marien Hospital Papenburg eine rote Rose (vorne von links): Viktoria Kotvitski, Marina Surko, Lara Freericks. Es fehlen: Manuela Jelken, Lisa Spekker, Jan Prieth.

Neben herzlichen Glückwünschen ihrer Ausbilder erhielten sie zum Abschluss im Marien Hospital Papenburg eine rote Rose (vorne von links): Viktoria Kotvitski, Marina Surko, Lara Freericks. Es fehlen: Manuela Jelken, Lisa Spekker, Jan Prieth. (Foto: Marien Hospital Papenburg Aschendorf)

Sechs Auszubildende feiern im Papenburger Krankenhaus

Gemeinsam mit ihren Ausbildern feierten sechs Auszubildende des Marien Hospital Papenburg Aschendorf in drei verschiedenen Ausbildungsgängen ihren erfolgreichen Abschluss. Zu Medizinischen Fachangestellten wurden Marina Surko (Sögel), Viktoria Kotvitski (Börger) und Manuela Jelken (Papenburg) in den Fachabteilungen und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) des Marien Hospitals ausgebildet. In der Krankenhausverwaltung absolvierten Lara Freericks (Papenburg) und Lisa Spekker (Westoverledingen) eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement. Zum Elektroniker für Betriebstechnik wurde Jan Prieth (Rhauderfehn) ausgebildet.

„In den vergangenen drei Jahren ihrer Ausbildung haben Sie viel gelernt und Sie haben sich persönlich stark weiterentwickelt. Darauf können Sie stolz sein. Für Ihren großen Einsatz bedanken wir uns bei Ihnen und wünschen für Ihren weiteren Berufs- und Lebensweg alles Gute“, gratulierten Elisabeth Bröring, Managerin der Ambulanzen und MVZ, und Marcel Rosenow, Personalreferent im Marien Hospital, bei einem gemeinsamen Abschlussfrühstück mit den Ausbildern aus den Abteilungen.

Zum 01. August werden fünf neue Auszubildende sowie zwei Umschülerinnen ihren Dienst am Papenburger Krankenhaus antreten.

Gute Bedingungen für gesundes Aufwachsen schaffen

(v. l.) Gisela Bolmer von der KEB, Cornelia Berends, Netzwerkkoordination Frühe Hilfen, die Teilnehmerinnen der Weiterbildung Silvia Book, Nicole Santen, Sibille Lohaus, Karin Peters, Silvia Bembom, Andrea Leigers, Britta Stüwing und Elke Terhaer, Marion Möller, Netzwerkkoordination Frühe Hilfen, Stephanie Lüßling vom SkF Lingen und Dezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis (Foto: Landkreis Emsland)

(v. l.) Gisela Bolmer von der KEB, Cornelia Berends, Netzwerkkoordination Frühe Hilfen, die Teilnehmerinnen der Weiterbildung Silvia Book, Nicole Santen, Sibille Lohaus, Karin Peters, Silvia Bembom, Andrea Leigers, Britta Stüwing und Elke Terhaer, Marion Möller, Netzwerkkoordination Frühe Hilfen, Stephanie Lüßling vom SkF Lingen und Dezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis (Foto: Landkreis Emsland)

Teilnehmerinnen erhalten Zertifikat als Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen

Meppen. Insgesamt acht Kinderkrankenschwestern aus dem Landkreis Emsland haben die Weiterbildung zur Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen (FGKiKP) absolviert. Sie erhielten nun ihre Zertifikate.

Der Landkreis Emsland, Fachbereich Jugend- Netzwerkkoordination Frühe Hilfen, hat die Weiterbildung für den Bereich der Frühen Hilfen initiiert und finanziert – aufgrund des Hebammenmangels. „Da es wenig Nachwuchshebammen gibt, erschließen wir hiermit eine Alternative. Die Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegende arbeiten im Netzwerk Frühe Hilfen und stärken die Eltern in ihren Kompetenzen, um so gute Bedingungen für ein gesundes Aufwachsen des Kindes zu schaffen. Sie leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung des Kindeswohls“, erläutert Sozialdezernentin Dr. Sigrid Kraujuttis. Bildungsträger der Fortbildung war der Sozialdienst katholischer Frauen in Lingen in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Emsland Süd.

Aufgabe der FGKiKP ist es, Familien mit Säuglingen und Kleinkindern bis zum vollendeten dritten Lebensjahr in besonderen Belastungssituationen zu unterstützen. Eine solche Belastungssituation kann zum Beispiel die Versorgung eines Kindes mit chronischer Krankheit oder eines Frühgeborenen sein. Die Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen stehen Familien beratend zur Seite und begleiten sie sowohl psychosozial als auch zu anderen Institutionen wie Ärzten, Beratungsstellen, etc., die für die weitere Entwicklung des Kindes hilfreich und förderlich sind. Gesundheitsförderung, Prävention und Motivation zur Selbsthilfe werden dabei in der Familie berücksichtigt.

Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung sind eine abgeschlossene dreijährige Berufsausbildung in der Kinderkrankenpflege und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Die Weiterbildung umfasst insgesamt 270 Unterrichtseinheiten. Neben der Vermittlung von theoretischen und praktischen Anteilen werden weitere Schwerpunkte im Bereich der Netzwerkarbeit und der interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Berufsgruppen gelegt.

2019 ist ein neuer Weiterbildungskursus geplant. Interessierte können sich an die Koordinatorin des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Lingen unter der Telefonnummer 0591/80062-102 und der E-Mail-Adresse stephanie.luessling@skf-lingen.de wenden.

Nachwuchskräfte bei der VEL in Aschendorf

Von Links: Ausbilder Dirk Vorholt, Imke Jansen , Nick Granovski, Ina Helmer, Kai Connemann, Buchstellenleiterin Maria Book. Foto: Landvolk

Von Links: Ausbilder Dirk Vorholt, Imke Jansen , Nick Granovski, Ina Helmer, Kai Connemann, Buchstellenleiterin Maria Book. Foto: Landvolk

Auszubildende legen erfolgreich ihre Prüfungen zum Steuerfachangestellten (m/w) ab

Die Vereinigung des Emsländischen Landvolkes e.V. (VEL) ist die Interessensvertretung der emsländischen und grafschafter Landwirte. Zu den Leistungen der VEL gehören unter anderem auch das Beraten der Mandanten in steuerlichen Fragen und das Erstellen der Steuererklärungen.
Die Nachwuchsförderung und –ausbildung ist bei der VEL ein zentrales Thema in den verschiedenen Buchstellen der VEL. In der Aschendorfer Niederlassung der VEL haben im Juni gleich vier junge Menschen die Abschlussprüfung zum Steuerfachangestellten (m/w) erfolgreich abgeschlossen. Ina Helmer schloss die Prüfung als Jahrgangsbeste mit der Note sehr gut ab, Imke Jansen, Kai Connemann und Nick Granovski mit der Note gut.
„Mit der eigenen Ausbildung unseres Nachwuchses betreiben wir eine vorausschauende Personalpolitik. Wir möchten das fachlich hohe Niveau unserer Mitarbeiter gewährleisten und den Mandanten eine Kontinuität in der Betreuung bieten“, so Buchstellenleiterin in Aschendorf Maria Book. „Unsere vier frischgebackenen Steuerfachangestellten haben in der Ausbildung eine überdurchschnittliche Motivation in der Schule und auch bei der VEL gezeigt. Die hervorragenden Leistungen möchten wir mit der Übernahme belohnen“, so Dirk Vorholt, Steuerberater und Ausbilder in der Buchstelle in Aschendorf.
Die Ausbildung zum Steuerfachangestellten bietet gute Weiterbildungsmöglichkeiten: zum Beispiel eine Aufstiegsweiterbildung zum Steuerfachwirt. Hierbei werden die Mitarbeiter der VEL von ihrem Arbeitgeber unterstützt.

„Leistungsfähigkeit als Optionskommune eindrucksvoll belegt“

Jobcenter-Kommunen fordern flexiblere Rahmenbedingungen vom Bund

Meppen. Im Schulterschluss mit den 15 weiteren niedersächsischen kommunalen Jobcentern hat auch der Landkreis Emsland Forderungen gegenüber dem Bund erhoben: „Zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit und für eine erfolgreiche Integration der geflüchteten Menschen mit Bleibeperspektive bedarf es dringend flexiblerer Rahmenbedingungen, nicht nur in finanzieller Hinsicht“, betont Winter.

Wegen der sinkenden Arbeitslosenzahlen werde die finanzielle Ausstattung der Jobcenter gekürzt, der Aufwand zur Vermittlung in den Arbeitsmarkt werde aber höher, erläutert Winter. Der Landkreis Emsland weist im SGB II-Bereich, bekannt als Hartz IV, aktuell Bestwerte bei der Vermittlung von arbeitslosen Menschen in Arbeit auf. 2017 konnten 3772 Integrationen in Ausbildung und Arbeit gezählt werden, davon 75 Prozent in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung. Die Integrationsquote betrug 2017 bei uns 26,4 Prozent; der Durchschnitt der niedersächsischen kommunalen Träger liegt bei 24,8 Prozent. „Unsere Leistungsfähigkeit als Optionskommune haben wir damit eindrucksvoll belegt. Um dies fortzuführen brauchen wir ausreichende finanzielle Mittel“, betont Winter.

Weitere wesentliche Forderung ist die modellhaft Erprobung des so genannten „Passiv-Aktiv-Tausches“. Dabei werden mit Arbeitslosengeldzahlungen Jobs finanziert, d. h. die eingesparten SGB II-Leistungen werden zur Förderung eines Beschäftigungsverhältnisses eingesetzt. „Wir wollen aktiv verhindern, dass Menschen nur passiv Leistungen beziehen. Stattdessen setzen wir die notwendigen Anreize und Impulse für Veränderung, ermöglichen Teilhabe und verlieren dabei nicht den ganzheitlichen Blick auf die Lebenssituation der Menschen“, sagt Winter. Das Modellprojekt wurde bereits erfolgreich in Baden-Württemberg umgesetzt.

Zusätzlicher Punkt auf der Liste ist die Erprobung des sozialen Arbeitsmarktes. Dieser ist gemeinnützig, im öffentlichen Interesse und wettbewerbsneutral.

Ebenso fordert der Landrat die Verantwortung der Jobcenter für die Zuweisung in Integrations- und Sprachkurse. „Sprache ist entscheidend für die Integration“, sagt Winter. Aber die Entscheidungswege bei der zuständigen Behörde, dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), seien zu langwierig. „Wir möchten in bewährter Art hier selbst Verantwortung übernehmen, denn mit dem Grundsatz, Dienstleistungen aus einer Hand anzubieten, sind wir bisher bestens gefahren“, betont Winter. Die Jobcenter verfügten bei ihrer Arbeit über einen wesentlichen Vorteil, dass sämtliche vorhandenen Leistungs- und Trägerstrukturen, die im örtlichen Raum für eine erfolgreiche Integration erforderlich sind, in einer Behörde vereint seien.

Die gesetzliche Grundlage für die so genannten „Optionskommunen“, die heute als kommunale Jobcenter bezeichnet werden, wurde im Jahr 2004 mit dem Vierten Gesetz für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt (Grundsicherung für Arbeitssuchende – SGB II) geschaffen. Zu diesem Zeitpunkt nahmen bis zu 69 Landkreise oder kreisfreie Städte die alleinige Trägerschaft der Grundsicherung für Arbeitssuchende wahr. 2011 wurde diese Form der alleinigen kommunalen Trägerschaft unbefristet im Grundgesetz verankert und die Anzahl der kommunalen Jobcenter auf insgesamt 104 erhöht.

Weil eine Sucht auch das Arbeitsleben betrifft

Die Absolventen des letzten Kurses zum betrieblichen Suchtkrankenhelfer vor der Fachklinik Hase-Ems. Foto: Fröhlich/Caritas

Die Absolventen des letzten Kurses zum betrieblichen Suchtkrankenhelfer vor der Fachklinik Hase-Ems. Foto: Fröhlich/Caritas

Zwölf betriebliche Suchtkrankenhelfer ausgebildet – Neuer Kurs startet am 21. August

Eine Suchterkrankung wirkt sich häufig auch aufs Berufsleben auf. Zugleich nimmt das das Arbeitsumfeld eine wichtige Rolle ein, weil Kollegen in schwierigen Lebenssituationen oft besser als andere in der Lage sind, Betroffene zu erreichen. In diesem Wissen haben nun zwölf Männer und Frauen in der Fachklinik Hase-Ems in Haselünne ihre Ausbildung zum betrieblichen Suchtkrankenhelfer abgeschlossen. Angeboten wird der Kurs regelmäßig vom Caritasverband für die Diözese Osnabrück. Die nächste Ausbildung startet am 21. August.
„Der Kurs zeichnet sich durch eine sehr hohe Praxisnähe aus“, sagt Marion Fröhlich von der Stabsstelle Betriebliches Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung beim Caritasverband für die Diözese Osnabrück. „Die Ausbildung findet in einer unserer Rehakliniken statt, sodass neben der Besichtigung der Klinik auch der direkte Kontakt zu und der Austausch mit Patienten einen großen Raum einnehmen.“ Dieser Aspekt stellt ein Alleinstellungsmerkmal der Ausbildung dar.

Gut vorbereitet

Die Absolventen des gerade beendeten Kurses kommen aus den unterschiedlichsten Branchen und Unternehmen. Sie profitieren dadurch auch vom Austausch untereinander. „Für meine zukünftige Rolle als betriebliche Suchtkrankenhelferin fühle ich mich gut vorbereitet und sensibilisiert. Von dem Wissen und der Erfahrung meiner Ausbildungsgruppe sowie der Referenten, die uns auch nach Ende der Ausbildung beratend zur Seite stehen, profitiere ich in hohem Maß“, betont Kursteilnehmerin Petra Strunk von der Sparkasse Osnabrück.
Der Kurs zum betrieblichen Suchtkrankenhelfer richtet sich an Mitarbeitende, die sich im Arbeitsfeld Suchtprävention und -hilfe engagieren möchten, sowie an Funktionsträger, Betriebsräte und interessierte Beschäftigte. In drei Ausbildungsblöcken erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über Suchtmittel und Behandlungsmöglichkeiten sowie über strukturelle und juristische Bedingungen im Betrieb.

Gesundes Arbeitsklima

Zudem erhalten sie eine Schulung in wesentlichen Formen der Gesprächsführung. Suchtkrankenhelfer sind wichtige Ansprechpartner für Betroffene und ermöglichen ein frühzeitiges, effektives und kostensparendes Eingreifen in einen sonst langandauernden und oft zerstörerischen Suchtprozess. „Letztendlich leisten wir mit der Ausbildung einen Beitrag für ein gesundes und effektives Arbeitsklima“, betont Marion Fröhlich von der Caritas. „Erst kürzlich hat die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler dafür geworben, Menschen mit Suchtproblemen mit passenden Hilfsangeboten früher zu erreichen als bisher. Betriebliche Suchtkrankenhilfe ist ein Schritt in diese Richtung.“
Eine Anmeldung für den am 21. August startenden Ausbildungsgang ist noch bis zum 15. August möglich. Informationen und Anmeldung unter www.gesunder-erfolg.de oder bei Marion Fröhlich, Betriebliches Gesundheitsmanagement und Gesundheitsförderung beim Diözesancaritasverband, mfroehlich@caritas-os.de.

Förderung Kita-Einstieg im Emsland durch Familienministerium

Freut sich über die Förderung Kita-Einstieg im Emsland durch Familienministerium: Jens Beeck (FDP)

Freut sich über die Förderung Kita-Einstieg im Emsland durch Familienministerium: Jens Beeck (FDP)

Frühkindliche Bildung ist Schlüssel für späteren Erfolg und bei der Prävention von Altersarmut. Aus diesem Grund freut sich der lokale Bundestagsabgeordnete Jens Beeck (FDP), dass das Bundesfamilienministerium im Rahmen des Programms „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ sowohl die Stadt Lingen, als auch den Landkreis Emsland fördert.

„Kinder sind unsere Zukunft. Doch gerade im frühkindlichen Alter werden sie nicht oder nur unzureichend von Bildungsmaßnahmen erreicht. Deshalb ist es sehr zu begrüßen, dass das Bundesprogramm genau solche Projekte in Lingen und im Landkreis fördert“, so Beeck.

Das Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ fördert insbesondere niedrigschwellige Angebote. Es richtet sich dabei an Familien mit besonderen Zugangs-hürden, darunter auch solche mit Fluchthintergrund. Bundesweit gibt es 168 geförderte Standorte; im Emsland werden auf diese Weise neben vielen anderen Projekten zum Beispiel eine Gruppe im Mütterzentrum Sögel und Eltern-Kind-Gruppen in Lingen und Papenburg unterstützt.