Wechsel an der Spitze der Oldenburgische Landesbank AG

Patrick Tessmann hat den Aufsichtsrat der Oldenburgische Landesbank AG (OLB) gebeten, ihn mit Wirkung zum 31. August 2018 von seinem Vorstandsmandat zu entbinden.

Patrick Tessmann, seit 1. Januar 2015 Vorsitzender des Vorstands der OLB, hat die erfolgreiche Neuausrichtung der Bank geleitet. Mit dem Wachstumsprogramm „OLB 2019“ hat er die OLB auf einen nachhaltigen, profitablen Wachstumspfad gebracht und das Haus sicher durch den Verkaufsprozess geführt.
„Wir danken Patrick Tessmann für seinen engagierten Einsatz in den vergangenen Jahren. Er hat ganz wesentlich zur erfolgreichen und zukunftsfähigen Aufstellung der OLB beigetra-gen. Sein Ausscheiden bedauern wir sehr und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute“, sagte Axel Bartsch, Aufsichtsratsvorsitzender der OLB. In Kürze werde der Aufsichtsrat über die Nachfolge entscheiden.

„Es war mir eine große Freude, die OLB in den vergangenen Jahren mit zu gestalten, lang-fristige Impulse für die Zukunft zu setzen und gemeinsam mit den Mitarbeitern diese Bank weiter zu entwickeln. Nach der Neuausrichtung ist nun für mich die Zeit für eine neue Her-ausforderung gekommen“, so Patrick Tessmann, Vorstandsvorsitzender der OLB.

Spedition MEBA wächst weiter: Neubau im Gewerbegebiet Pöttkerdiek

Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts), Ortsbürgermeister Hermann Krone (2.v.l.), der stellv. WGA-Vorsitzende Martin Koopmann (3.v.l.) und Wirtschaftsförderer Dietmar Lager (2.v.r.) gratulierten MEBA-Geschäftsführer Uwe Strieker und seinen Töchtern Anne Strieker (links) und Marina Zink zur erfolgreichen Unternehmensentwicklung.

Oberbürgermeister Dieter Krone (rechts), Ortsbürgermeister Hermann Krone (2.v.l.), der stellv. WGA-Vorsitzende Martin Koopmann (3.v.l.) und Wirtschaftsförderer Dietmar Lager (2.v.r.) gratulierten MEBA-Geschäftsführer Uwe Strieker und seinen Töchtern Anne Strieker (links) und Marina Zink zur erfolgreichen Unternehmensentwicklung.

Lingen. Die Spedition MEBA investiert in den Standort Lingen und entwickelt sich im Gewerbegebiet Pöttkerdiek im Ortsteil Schepsdorf weiter. Auf einer rund 6.300 Quadratmeter großen, ehemals städtischen Fläche hat das Unternehmen ein neues Werkstattgebäude sowie Verwaltungsräume errichtet. „Die bisherige Betriebsfläche ist einfach zu klein geworden. Außerdem arbeiten wir eng mit der Spedition Peters zusammen, die das benachbarte Grundstück erworben hat. Damit bot sich die Chance, unsere beiden Unternehmensstandorte zusammenzuführen“, erklärt Uwe Strieker, Geschäftsführer der Spedition MEBA. Bei einem Ortstermin stellte er Oberbürgermeister Dieter Krone, Ortsbürgermeister Hermann Krone, Martin Koopmann, stellvertretender Vorsitzender des Wirtschafts- und Grundstücksausschusses, und Wirtschaftsförderer Dietmar Lager die neuen Räumlichkeiten vor. „Das ist eine gute Investition in die Zukunft und stärkt das Gewerbegebiet Pöttkerdiek“, beglückwünschte Oberbürgermeister Krone den Spediteur zur erfolgreichen Unternehmensentwicklung.

Gegründet wurde die Spedition MEBA bereits 1975 von den Familien Mess, Backherms und Suer. Uwe Strieker gehört dem Unternehmen seit 1980 an – zunächst als Auszubildender, später zusammen mit Franz-Josef Mess als Geschäftsführer. Nach dessen Tod im Jahr 2016 übernahm Strieker die alleinige Geschäftsführung. „Aktuell sind wir ein Familienunternehmen in zweiter Generation“, verweist Uwe Strieker stolz auf seine beiden Töchter, die ebenfalls in der Spedition tätig sind. Rund 50 Fahrer und Aushilfen, darunter 45 Festangestellte, beschäftigt die Spedition. „Wir sind mit 28 eigenen Fahrzeugen deutschlandweit und im angrenzenden Ausland unterwegs – alle natürlich auf dem neuesten Stand der Technik“, sagt Strieker. Bei Bedarf könne die Spedition auf 100 weitere Fahrzeuge zugreifen. Künftig solle sowohl die Fahrzeugflotte, als auch die Mitarbeiterzahl noch vergrößert werden. „Die Kooperation mit der Spedition Peters an einem Standort eröffnet uns hier neue Möglichkeiten“, freut sich Strieker. Die Lage der Spedition im Gewerbegebiet Pöttkerdiek ist für ihn optimal: „Die Anbindungen zur Bundesstraße und zur Autobahn sind sehr gut. Auch das Klima der hier ansässigen Unternehmen untereinander spricht für sich. Hier hilft man sich noch untereinander.“

Konjunktur auf der Ems-Achse stagniert auf hohem Niveau

Konjunktur auf der Ems-Achse stagniert auf hohem Niveau. (Foto: <a href="https://pixabay.com/users/geralt/">geralt</a> / Pixabay)

Konjunktur auf der Ems-Achse stagniert auf hohem Niveau. (Foto: geralt / Pixabay)

Die Konjunktur im Gebiet der Wachstumsregion Ems-Achse kühlt nach zuvor rekordverdächtigen Werten leicht ab.

Der Konjunkturklimaindex, wichtigster Gradmesser der regionalen Wirtschaft, sank um zwei Punkte auf nunmehr 120 Zähler. Trotz des Rückgangs liegt der Index weiterhin über dem langjährigen Durchschnitt. Das ist das Ergebnis der gemeinsamen Auswertung der Konjunkturumfrage durch die IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim, die IHK für Ostfriesland und Papenburg und die Wachstumsregion Ems-Achse.

Die Komponenten des Konjunkturklimaindex, die Geschäftslage und die Geschäftserwartungen, entwickelten sich unterschiedlich. Die Geschäftslage konnte das hohe Niveau der Vorumfrage nicht halten und gibt etwas nach. Per Saldo bezeichnen 36 % der Unternehmen ihre Geschäftslage als gut (Vorquartal: 43 %). Die Geschäftserwartungen können zwar etwas zulegen, bewegen sich aber weiterhin auf niedrigem Niveau. Unter dem Strich blicken 7 % (Vorquartal: 3 %) der Unternehmen optimistisch auf die kommenden Monate.

Geschäftsrisiko Nummer 1 aus Sicht der Unternehmen ist weiterhin der Fachkräftemangel. Fast zwei Drittel (65 %) sehen hierin ein Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung (Vorquartal: 62 %). Für jeweils die Hälfte der Unternehmen stellen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen und die Arbeitskosten ein Risiko für ihre Entwicklung dar. Stark zugenommen haben die Sorgen um eine schwächelnde Auslandsnachfrage – 23 % der Unternehmen sehen hierin ein Risiko (Vorquartal: 13 %). Zu dieser erheblichen Verunsicherung von außen führen aktuell vor allem die handelspolitischen Auseinandersetzungen, etwa zwischen Europa und den USA. Auch die wirtschaftspolitischen Herausforderungen mit Blick auf den Brexit, Russland, die Türkei und andere Märkte spielen eine Rolle.

Weitere Informationen: IHK, Christian Weßling, Tel.: 0541 353-135 oder E-Mail: wessling@osnabrueck.ihk.de

Die Potenziale jenseits der Grenze nutzen

Die Zahl der Einpendler aus den Niederlanden ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

Die Zahl der Einpendler aus den Niederlanden ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen.

Insgesamt 973 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte arbeiteten im vergangenen Jahr (Stand: Juni 2017) im Emsland und in der Grafschaft Bentheim, wohnten aber in den Niederlanden.

Zwischen Juni 2007 und Juni 2017 hat sich die Zahl der Einpendler damit fast verdoppelt. Im gesamten Bundesland Niedersachsen stieg die Zahl auf 1.294. „Die deutliche Steigerung zeigt, dass es in den vergangen Jahren gelungen ist, mehr Transparenz auf dem grenzüberschreitenden Arbeitsmarkt herzustellen“, so Hans-Joachim Haming von der Agentur für Arbeit Nordhorn. „Hierzu haben viele Akteure, auf beide Seiten der Grenze, einen Beitrag geleistet“.

Ein größerer Beitrag zur Deckung des Fachkräftebedarfes an Ems und Vechte ist dennoch nicht zu erwarten. „Die niederländische Wirtschaft hat sich nach der Wirtschaftskrise gut erholt und verzeichnet mittlerweile ein höheres Wirtschaftswachstum als Deutschland“, so Agenturchef Haming: „Auch in den Niederlanden wird inzwischen um Fachkräfte gerungen. Wir stehen damit quasi im direkten Wettbewerb um die besten Kräfte“.

Um dennoch die Potenziale jenseits der Grenze zu nutzen, unterstützt die Nordhorner Arbeitsagentur bereits seit einigen Jahren interessierte Niederländer auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Hiermit soll die Suche nach einer passenden Arbeitsstelle in Deutschland vereinfacht werden. Zusätzlich sieht Haming auch die hiesige Wirtschaft in der Pflicht: „Jeder Betrieb muss sich überlegen, wie er sich auf dem Arbeitsmarkt positionieren will und wie er Bewerber – egal ob aus Deutschland oder aus den Niederlanden – von sich überzeugen möchte.“

Auf Grund der geografischen Lage sieht Haming die Betriebe in der Grafschaft Bentheim und im Emsland dabei in einer besonderen Situation: „Die Grenzregion bietet Chancen und Potenziale. Gerne sind wir als Arbeitsagentur dabei behilflich, diese gemeinsam zu nutzen“.

Betriebe die an niederländischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern interessiert sind, können sich an dem Arbeitgeber-Service der Agentur für Arbeit Nordhorn wenden. Telefonisch ist der Arbeitgeber-Service unter 0800 4 5555 20 erreichbar.

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte mit Wohnort in den Niederlanden im Emsland 197 Personen im Juni 2007 und 453 Personen im Juni 2017.

Wie wirkt sich der Sommer auf den Einzelhandel aus?

Zahlungen mit der Mastercard im eCommerce sind alltäglich. (Foto: stevepb / Pixabay)

Emsland. Sommer Sonne und Sonnenschein, was kann schöner sein. So heißt es zumindest in einem Liedtext der deutschen Musikgruppe „die Ärtze“. Einige Einzelhändler haben bedingt der hohen Termeraturen starke Umsatzeinbußen, aber wie sieht es im Internet aus? Leidet der eCommerce-Umsatz auch unter den warmen Temperaturen?

Aus der Wirtschaft hören wir vermehrt, das der heiße Sommer keinen Einfluss auf den eCommerce-Umsatz der Einzelhändler hat. Am bisher heißesten Tag des Jahres wurden ähnlich viele Bestellungen getätigt wie an allen anderen Tagen im Durchschnitt auch. Das geht aus den Daten von Loqate hervor, die auf Grundlage von rund 11.000 Einzelhändlern ausgewertet werden.

„Die wenigsten Bestellungen in 2018 wurden bisher am Pfingstsamstag im Mai, einem Tag mit sehr durchwachsenem Wetter und mittleren Temperaturen, aufgegeben“, erzählt uns Steffen Preuschoff (VP Sales Europe bei GBG Loqate). „Gerade einmal 60% im Vergleich zum heißesten Tag im Juli 2018. Auch der Niederschlag hat keinen Einfluss auf die Kauffreudigkeit im Onlinehandel.“

Wirtschaftsverband Emsland: Sport braucht Wirtschaft – und Wirtschaft braucht Sport

Wirtschaftsverband Emsland: Sport braucht Wirtschaft – und Wirtschaft braucht Sport

Wirtschaftsverband Emsland: Sport braucht Wirtschaft – und Wirtschaft braucht Sport

SV Meppen 1912 e.V. neues Mitglied des Wirtschaftsverbandes Emsland e.V.

Meppen. Das Anbringen der Hinweistafel über die Mitgliedschaft im Wirtschaftsverband Emsland im Eingangsbereich der Geschäftsstelle des SV Meppen macht es weithin sichtbar: Die Verzahnung von Sport und Wirtschaft im Emsland wird weiter vorangetrieben. Entsprechend optimistisch zeigte sich der Vorsitzende des Wirtschaftsverbandes, Ulrich Boll: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem SV Meppen nun ein weiteres Aushängeschild für unsere Region in den Reihen des Verbandes willkommen heißen dürfen.

Ronald Maul, Geschäftsführer SV Meppen, gab dieses Lob gerne zurück: „ Wir sind froh und stolz, dass sich der SV Meppen dieser großartigen Unterstützung der hiesigen Wirtschaft sicher sein kann. Die Realisierung hochklassigen Sports ist nur möglich, wenn viele Schultern die Herausforderungen stemmen.“

Dass aber auch die Wirtschaft vom Engagement und von den sportlichen Erfolgen des SV Meppen profitiert, machte Norbert Verst, Geschäftsführer des Wirtschaftsverbandes deutlich. „Die Bedeutung des Marketing-Effekts, den der Fußball bisher hatte, vor allem aber doch in der kommenden Saison in der dritten Liga haben wird, ist für die hiesige Wirtschaft nicht zu unterschätzen.“

Für den Wirtschaftsverband Emsland ist die Mitgliedschaft des SV Meppen ein weiterer Schritt auf dem Weg, Sport und Wirtschaft einander nahe zu bringen. Dazu zählen auch die Mitgliedschaft der HSG Nordhorn-Lingen oder aber die Kooperation mit dem Kreissportbund Emsland und der Sporthilfe Emsland bei der jährlich stattfindenden Sport-Wirtschafts-Gala EMOTION.