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Borromäus Hospital Leer als EndoProthetikZentrum ausgezeichnet

Der Abteilung für Orthopädische Chirurgie am Borromäus Hospital Leer wurde erneut seine Qualität in der Gelenkersatzchirurgie (Endoprothetik) für Hüfte und Knie attestiert. So wurde das Borromäus Hospital Leer kürzlich erfolgreich als EndoProthetikZentrum (EPZ) rezertifiziert und damit das Qualitätssiegel für ein weiteres Jahr bestätigt.

 

 

Bereits seit 2015 ist die Abteilung für Orthopädische Chirurgie als EndoProthetikZentrum zertifiziert

 

Das Team um die beiden Hauptoperateure im EPZ, Chefarzt Dr. Albert Dütting und Oberarzt Dr. Philipp Werner, behandelt jährlich mehrere hundert Patienten mit Hüft- und Knieendoprothesen. Nun hat es sich erneut einem aufwändigen Zertifizierungsverfahren unterzogen. Um den zahlreichen Kriterien zu entsprechen, die von der EndoCert-Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) festgelegt werden, ist ein Höchstmaß an Kompetenz und Erfahrung im Bereich der Endoprothetik (Gelenkersatz) notwendig.

Die Anforderungen werden in jährlichen Überwachungsaudits überprüft. In Form des „lernenden Systems“ wird eine ständige Weiterentwicklung des EPZ angestrebt, um stetig eine quaIitativ hochwertige Versorgung von künstlichen Gelenken am Hüft- und Kniegelenk sicherzustellen. Während eines Überwachungsaudits prüfte die unabhängige Fachexpertin der Zertifizierungsgesellschaft, Dr. Ute Berweiler, alle spezifischen Anforderungen. Besonderes Augenmerk lag dabei auf den internen Abläufen, der Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und Kooperationspartnern sowie der Versorgungsqualität und den Behandlungsergebnissen. Die Fallzahlen in der Endoprothetik seien weiterhin stabil, resümierte Dr. Berweiler.

„Die erneute Zertifizierung als EndoProthetikZentrum bestätigt die hohe Qualität in dem geleisteten Bereich. Das bedeutet auch: Unsere Hauptoperateure zeichnen sich durch große Erfahrung, Kompetenz und besondere Expertise aus“ teilt Geschäftsführer Dieter Brünink mit.

„Wir ermöglichen den Patienten, die ein Ersatzgelenk benötigen, die bestmögliche Versorgung nach aktuellen und geprüften Behandlungsmethoden. Dies wurde nun erneut durch die Zertifizierung als EndoProthetikZentrum attestiert“, ergänzt Chefarzt Dr. Albert Dütting. Dabei werden den Patienten ein zügiger und unkomplizierter Zugang zur Abteilung über das am Krankenhaus angegliederte Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) ermöglicht. Eine Überweisung ist nicht erforderlich.

Die Krankenhäuser, die sich als EPZ zertifizieren lassen, nehmen gleichzeitig am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) teil. Ziel des Registers ist es, relevante Daten zu sammeln, um langfristig die Produktqualität der künstlichen Hüft- und Kniegelenke zu beurteilen sowie zu verbessern und Auffälligkeiten bei einzelnen Prothesentypen bzw. Behandlungskonzepten frühzeitig zu erkennen, wodurch eine zusätzliche Sicherheit in der Patientenversorgung geschaffen wird.