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Pfannkuchen

Pfannkuchen (Foto: Christine Leifeling)

Schon lange sind Pfannkuchen nicht mehr wegzudenken

Pfannkuchen, Eierkuchen, Crêpe, das beliebte Gericht hat viele Namen. Beliebt bei kleinen und großen Genießern, ist ein goldbraun ausgebackener Pfannkuchen vom Speiseplan nicht weg zu denken. Die Zutaten sind fast immer vorrätig und zudem noch überaus günstig. Vielleicht gerade deshalb, aber  vor allem dank der einfachen Zubereitung, stehen Pfannkuchen auch gerne in Studentenbuden auf dem Tisch. Die leckere Mehlspeise hatte zwar lange den Ruf eine arme Leute Mahlzeit zu sein, dass Image ist aber längst überholt.

Von Süß bis Herzhaft ist alles erlaubt

Heute kommt der Pfannkuchen mit allerlei leckeren Toppings daher. Während der eine Genießer auf die Süße Variante mit Zimt- Zucker oder feiner Schokocreme schwört, läuft dem anderen bei einer herzhaften Füllung das Wasser im Mund zusammen. Richtig deftig wird es mit Räucherlachs und Käse oder scharf angebratenem Hackfleisch. Beliebte Beläge sind auch Pfifferlinge oder Lauchringe auf einer Schmand Creme. Fruchtliebhaber kommen natürlich auch auf ihre Kosten. Saisonales Obst wie frische Erdbeeren oder Blaubeeren eignen sich genauso gut wie eingewecktes Apfelmus oder herbstliches Pflaumenkompott. Mit Calvados übergossen und dann flambiert, wird der Pfannkuchen sogar zu einem aufregenden Highlight auf dem Tisch.

Hauchdünne Crêpes sind heiß begehrt

Als französische Variante unseres Pfannkuchens, ist der Crêpe bekannt. Gerne als kleine Stärkung auf einem der beliebten Kirmes Märkten genossen, hat die süße Leckerei längst seinen Siegeszug bei uns angetreten. Der Unterschied liegt darin, dass deutlich weniger Ei und Mehl verwendet wird, aber auch in der Form. Ein guter Crêpe sollte, im Gegensatz zum Pfannkuchen, hauchdünn ausgebacken werden. Am besten gelingt das mit einem speziellen Crêpe Eisen und einem Teigrechen aus Holz. Eine sehr beliebte Variation ist der Crêpe Suzette. Dabei wird der Crêpe mit Orangensaft getränkt und anschließend mit Orangenmarmelade bestrichen.

Pancakes sind besonders dick

Neben den italieneschenen Crespelle sind in Deutschland die amerikanischen Pancakes heiß begehrt. In den Grundzutaten ähneln Pancakes dem Pfannkuchen. Allerdings wird in den meisten Rezepten Milch gegen Buttermilch getauscht um den Teig lockerer zu machen. Die Zugabe von Backpulver sorgt zudem noch für ein luftiges Aufgehen. In Butter gebacken und mit dickem zuckersüßem Sirup serviert, entsteht so eine fluffige Köstlichkeit. Die zugebenermaßen recht kalorienhaltigen Pancakes werden traditionell zum Frühstück mit kross ausgelassenem Speck serviert.

Egal welche Variante und welchen schmackhaften Belag sie bevorzugen, das Grundrezept und die Zubereitung sind kinderleicht

Für 6 normal große Pfannkuchen benötigen sie

  • 150g Mehl (Typ 405)
  • 200ml Milch
  • 50ml Mineralwasser (mit Kohlensäure)
  • 2 Eier
  • Eine Prise Salz
  • Eine Prise Zucker
  • Öl oder Butterschmalz zum Ausbacken

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Sieben sie das Mehl um Klümpchen zu vermeiden. Mehl und Milch werden mit einem Schneebesen oder dem Handmixer glatt gerührt. Schlagen sie die Eier in die Mischung und fügen so viel Mineralwasser hinzu, bis ein zähflüssiger Teig entsteht. Backen sie die Pfannkuchen in heißem Butterschmalz oder Öl aus. Pro Seite dauert das nur wenige Minuten. Waghalsige Küchenakrobaten werfen die heißen Fladen in der Pfanne in die Luft um sie zu wenden. Eher besonnene Hobbyköche können dafür gerne einen Wender benutzen. Servieren sie die leckeren “Kuchen“ am besten warm.

Leckere Reste Verwertung

Übrig gebliebene Pfannkuchen müssen nicht weg geworfen werden. Gefüllt und mit Käse überbacken haben sie als Auflauf einen weiteren köstlichen Auftritt. Auch als Suppeneinlage kommen sie groß raus. In eine österreichische Frittatensuppe, sind zusammengerollte und in feine Streifen geschnittene Pfannkuchen der Hit.