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Albert Stegemann bei den Stadtwerken Schüttorf-Emsbüren (SWSE) und dem Trink- und Abwasserverband Bad Bentheim, Schüttorf, Salzbergen und Emsbüren (TAV)

Schüttorf. Beim Gewässerschutz werden neben Landwirten zunehmend die Trink- und Abwasserverbände in die Pflicht genommen.

 

(v.l.n.r.): Bernhard Weinberg (Geschäftsführer SWSE u. TAV), Albert Stegemann MdB, Helmut Puls (stellv. Geschäftsführer TAV), Hartmut Klokkers (Prokurist SWSE)
Copyright: Büro Stegemann

 

Für den CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann ist klar: „Gewässerschutz geht uns alle an. Erhöhte Nitratwerte im Grundwasser können viele Gründe haben. Neben der Landwirtschaft tragen auch Industrie und private Haushalte Verantwortung. Aber auch veraltete Kläranlagen können Ursache für schlechte Werte sein.“

Der TAV nimmt diese Verantwortung wahr. Wie genau, erläutert der Geschäftsführer Bernhard Weinberg: „Wir haben in den letzten Jahren unsere größte Kläranlage in Schüttorf komplett modernisiert. Die Qualität unseres Wassers und der Gewässerschutz stehen bei uns an erster Stelle.“ Im Zuge der Kompletterneuerung wurde die Kläranlage zu einer hochmodernen Anlage ausgebaut. Nach dem Zentralisierungskonzept des Verbandes entwässert bereits die Kläranlage Gildehaus über eine Druckrohrleitung in die Kläranlage Schüttorf.

Als nächsten Schritt wird dann Salzbergen an die Kläranlage Schüttorf angeschlossen. „Das kann einen Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung im Gewässerschutz leisten. Zur Umsetzung dieser Vorhaben werde ich mich stark machen für eine bessere Förderung von Druckrohrleitungen“, erklärt Stegemann.

Daneben thematisierte Weinberg die hohe Phosphor- und Nitratbelastung der Böden: „Nur mit neuen Kläranlagen können wir nicht alle Herausforderungen bewältigen. Deshalb kooperieren wir mit den örtlichen Landwirten, um die Belastungen weiter zu reduzieren. Das ist gut für die Landwirte und gut für’s Wasser. Inzwischen werden unsere Angebote gut angenommen.“

Nicht nur aufgrund des Umsetzungsdrucks durch die Europäische Kommission bei der Düngeverordnung, sondern auch zum Schutz unserer Böden und Gewässer ruft Stegemann abschließend auf: „Beim Thema Gewässerschutz müssen wir alle an einem Strang ziehen. Die Problematik drängt und jeder kann zuhause zumindest einen kleinen Beitrag leisten.“