Expertise der Wirbelsäulenchirurgie im Marien Hospital international veröffentlicht

Erkrankung Bandscheibenvorfall – Für viele ein Begriff, den sie mit starken Schmerzen assoziieren

Papenburg. Besonders gefährlich wird es, wenn Nerven beschädigt werden. In diesem Zusammenhang hat Prof. (UTA, RA) Dr. Alaaeldin Elsharkawy, der zusammen mit Prof. (UCPY) Dr. (PY) Peter Douglas Klassen eine neurochirurgische Sprechstunde im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Papenburg anbietet, komplizierte Erkrankungen an der Wirbelsäule in der internationalen Fachzeitschrift „Interdisciplinary Neurosurgery: Advanced Techniques and Case Management“ veröffentlicht. „Drückt ein Bandscheibenvorfall auf das Rückenmark in der Halswirbelsäule, kann es geschädigt werden (Myelopathie) und sogar dazu führen, dass die Bandscheibe weiter in das Rückenmark hinein ,wandert‘“, erläutert Prof. (UTA, RA) Dr. Elsharkawy, Facharzt für Neurochirurgie, ein Szenario. Unter anderem könne es sich in diesen Fällen um einen Tumor handeln, der eine besondere Behandlung benötige. Hier seien innovative Verfahrensweisen notwendig und eine andere, individuelle Herangehensweise an den jeweiligen Patientenfall. Die Bandscheibe müsse dann unter Umständen entfernt werden.

 

Prof. (UTA, RA) Dr. Elsharkawy, Facharzt für Neurochirurgie, bietet eine neurochirurgische Sprechstunde im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Papenburg an. | Foto: Marien Hospital Papenburg Aschendorf

 

Die Neurochirurgische Abteilung des Marien Hospitals Papenburg Aschendorf hat sich dabei stetig weiterentwickelt. „Die Zahl der Patienten hat sich zum vergangenen Jahr verdoppelt“, sagt Prof. (UTA, RA) Dr. Elsharkawy. Jeweils einmal pro Woche, jeweils dienstags und zweimal im Monat jeweils freitags, findet die neurochirurgische Sprechstunde statt. Eine spezielle OP-Sprechstunde wird dienstags von 12 bis 15 Uhr nach telefonischer Vereinbarung angeboten (04961 93-1485). „Jeder Einzelfall wird zudem in einem Expertengremium in Kooperation mit dem Bonifatius Hospital Lingen besprochen, sodass die bestmögliche Behandlung im Sinne des Patienten stattfindet“, teilt Prof. (UTA, RA) Dr. Elsharkawy mit.