Vortrag am 21. November: „Nachbarschaften oder der Einfluss des Materials auf die Identität des Ortes“

Lingen. Die Architekten Beate und Klaus Burhoff von dem gleichnamigen Büro „Burhoff und Burhoff“ aus Münster kommen am Donnerstag, 21. November, um 19 Uhr im Rahmen der Architekturreihe der Stadt Lingen (Ems) in das IT-Zentrum nach Lingen. Der Titel ihres Werkvortrags lautet: „Nachbarschaften oder der Einfluss des Materials auf die Identität des Ortes“.

 

Die Uppenbergkita an der Dreifaltigkeitsschule Foto: Roland Borgmann

 

Neben dem städtebaulichen Kontext und der Typologie der Gebäude ist das sichtbare Fassadenmaterial prägend für die Entwurfsidee der Projekte und für die Identität und die Atmosphäre der Orte. Die Verwendung von ortstypischen Materialien bietet für verschiedenste Bauaufgaben die Möglichkeit, zeitgemäße Lösungen zu entwickeln, die sich in die Nachbarschaften selbstbewusst einfügen. In der Region Münsterland hat das Bauen mit Ziegel eine lange Tradition.

Die Projekte von Burhoff und Burhoff zeigen die Vielschichtigkeit des Materials Ziegel bei typologisch unterschiedlichen Bauaufgaben. Dabei stehen die präzise Verarbeitung der architektonischen Details und die materialgerechte handwerkliche Umsetzung im Focus.

Das Büro Burhoff und Burhoff aus Münster beschäftigt sich seit 20 Jahren mit alltäglichen Bauaufgaben wie Wohnungsbau, Schulen, Kindertagesstätten, Gemeindezentren. Dabei handelt es sich um Neubauten aber auch um Sanierungen und Umbauten. Das Büro war zweifacher Preisträger beim Kitapreis NRW und wurde bei der „Auszeichnung guter Bauten“ vom Bund Deutscher Architekten mehrfach ausgezeichnet.

Die Architekturreihe der Stadt Lingen (Ems) steht in diesem Jahr unter dem Titel „Architektur & Urbanität“. In diesem Rahmen will die Stadt Lingen renommierten Architekten, Gestaltern und Kulturschaffenden die Möglichkeit geben, in ungezwungener Atmosphäre ihre Projekte zu präsentieren – mit geselligem Ausklang bei Wein, Brot und Käse.

„Wir möchten Lust auf Architektur und Baukultur machen“, erläutert Stadtbaurat Lothar Schreinemacher die Idee zu der Reihe. Der Austausch sei dabei besonders wichtig. Angesprochen sind Architekten, Planer und alle Kultur- und Architekturinteressierte in der Region.