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Nicht nur vor Weihnachten stellte sich die Frage danach, wann denn „endlich“ der erste Schnee fallen würde. Fast alle Landwirte blicken generell nahezu ganzjährig gen Himmel (oder in die aktuelle Wettervorhersage), um abschätzen zu können, wie ertragreich die kommende Ernte werden wird.

Einen besonderen Stellenwert hat in diesem Zusammenhang auch der so genannte „phänologische Kalender“. Immerhin richtet er sich nicht nach den tatsächlichen Jahreszeiten, sondern orientiert sich am tatsächlichen Wetter und gibt damit Aufschluss darüber, welche Pflanzen wann geerntet bzw. wann gesät werden können.

Ein „Blick in die Glaskugel“, gepaart mit dem Wissen aus Bauernregeln zeigt: sowohl Januar als auch Februar 2019 dürften vergleichsweise schneearm ausfallen.

Kalt, aber kein Schnee

Eine alte Bauernregel besagt, dass Januar und Februar vor allem dann kalt werden, wenn der vorherige Oktober vergleichsweise warm war. Wer sich an den ausgedehnten „Jahrhundertsommer“ 2018 erinnert, weiß, dass es zu Beginn des Jahres damit durchaus „kühl“ werden könnte.

Kinder dürften allerdings noch länger auf die wirklich schlittenwürdigen Schneemassen warten. Denn: eine weitere Bauernregel besagt, dass vor allem dann viel Schnee fällt, wenn der Oktober vergleichsweise neblig war. Und dies war erfahrungsgemäß nicht, bzw. lediglich in einzelnen Regionen, der Fall.

Aber seien wir ehrlich: sich ausschließlich auf Bauernregeln zu verlassen, wäre, auch bei einer teilweise durchaus beachtlichen Trefferquote, sicherlich naiv.  Daher gilt es wie immer, die jeweils aktuellen Vorhersagen zu beachten, um im Zweifel rasch reagieren zu können. Immerhin zeigt sich im Bereich der Landwirtschaft ohnehin immer wieder, dass eine Mischung aus Planung und Spontanität oft die beste Lösung ist.

Apropos Planung: die Räumdienste in Salzbergen haben schon seit November auf der Basis hunderter Räumfahrzeuge und etlichen Tonnen an Streusalz vorgesorgt, so dass der Straßenverkehr durch einen plötzlichen Wintereinbruch nicht zum Erliegen kommen dürfte.