In den Tanz- und Theater-Clubs des TPZ Lingen behandeln die Teilnehmer*innen verschiedenste Themen.

Lingen. Am 13. August beginnt im TPZ Lingen das neue Programm-Halbjahr. Neben bekannten und neuen Clubs, die in den Bereichen Tanz, Theater, Spiel und Zirkus starten, präsentiert sich auch das Café im Professorenhaus mit neuen Öffnungszeiten.
„Spielerisch geht es für die ganz Kleinen los“, erklärt Spielpädagogin Myra Schulte, die „Schubediewub“ für Kinder ab 4 Jahren anbietet. „Gemeinsam entdecken wir viele Dinge und probieren einiges aus“, so Schulte weiter, „der Club fördert die Motorik, Kreativität und regt die Fantasie an.“ Auch der Fachbereich Tanz hat Clubs ab 4 Jahren, mit verschiedenen Terminen in Lingen, Meppen, Thuine und Freren. „Bei den „Glitzernsternen“, den „Wirbelwinden“ oder den „Tanzbären“ geht es darum sich spielerisch zur Musik und zum Rhythmus zu bewegen,“ so Irina Kempel, Fachbereichsleitung Tanz, „so dass schon früh die Motorik und das Gefühl für den eigenen Körper geschult werden.“ Tanzen kann man im TPZ in jedem Alter; im Programm sind Clubs in Ballett, Jazz, Salsa und Pop. „Es gibt das klassische Ballett aus der russischen Tradition der Waganova-Schule, aber auch immer wieder Kurse in denen Elemente des Jazz, des Modern und Techniken, die man in Musikvideos sieht, verbunden werden, und das bis ins Erwachsenen-Alter hinein.“

Theater- und Zirkus-Clubs werden für Jungen und Mädchen ab 6 Jahren angeboten. „Ob bei den „Theaterzwergen“, den „Weltenbummlern“, „Zirkus Banane“ oder „Zirkus Monkey“, unsere Clubs beginnen auf Anfängerlevel und führen dann schnell zu ersten Erfolgserlebnissen. Unsere Dozent*innen vermitteln technische Grundlagen und Fähigkeiten“, so Nils Hanraets, Leiter des TPZ. Auch für Jugendliche ab 13 und 14 Jahren gibt es Theater- wie auch Zirkus-Clubs. Zirkus wird in Meppen, Nordhorn und Lingen angeboten; Theater gibt es neben Lingen in Schüttorf und Nordhorn. „Mit dem TPZ sind wir gemäß unseres Bildungsauftrages in beiden Landkreisen präsent; das zeigen nicht zuletzt die Ferienpassaktionen, die in den Sommerferien in Uelsen, Dörpen, Nordhorn, Haren, Freren, Meppen, Bad Bentheim, Lathen, Haselünne und Lingen stattgefunden haben. Unsere Dozent*innen waren diesen Sommer viel unterwegs, nun freuen wir uns alle auf das nächste Haljahr“, so Hanraets.

Zeitlich begrenzte Projekte und Workshops sind ebenfalls Teil des Angebots des Theaterpädagogischen Zentrums. Neu in diesem Halbjahr ist das „Irgendwerk“, ein Workshop für kreatives Schreiben und Wortakrobatik. Mit dem Projekt „Wie Wild“ will sich die Theaterpädagogin und Regisseurin Nicole Amsbeck dieses Jahr mit einer Gruppe für ein Festival im Sommer 2019 in München bewerben. Start ist der 25.8. (seperate Pressemitteilung) . „Das Programm des TPZ ist so umfangreich, dass es sich schwerlich alles im Detail beschreiben lässt“, erklärt Nils Hanraets, „aber es ist sicherlich für jede Altersstufe und für jeden Geschmack etwas dabei.“

Ein Kleinod des TPZ stellt für Nils Hanraets das Café im Professorenhaus dar: „Auch unser Café ist mit neuem Schwung ins Frühjahr gestartet; jetzt freue ich mich sehr, dass wir wieder sonntags geöffnet haben.“ Das Café ist montags-donnerstags sowie sonntags 14-18 Uhr und freitags 14-21 Uhr geöffnet.
Infos zu den Clubs, den Pädagog*innen, dem Café und dem TPZ allgemein gibt es unter www.tpzlingen.de.