07. Dezember - Tag des brandverletzten Kindes (Foto: J. Menke)

07. Dezember – Tag des brandverletzten Kindes (Foto: J. Menke)

Deutschlandweite Aktion – Tag des brandverletzten Kindes

Heute ist der 7. Dezember. Dieses Datum nehmen sich die Feuerwehren zum Anlass auf die deutschlandweite Aktion Tag des brandverletzten Kindes aufmerksam zu machen.

Zusammen mit dem Verein “Paulinchen – Initiative für brandverletze Kinder e.V.” möchte die Feuerwehr Stadt Meppen dieses Jahr einen besonderen Schwerpunkt auf Kontaktverbrennungen an heißen Oberflächen wie zum Beispiel Kaminöfen, Backöfen, Herdplatten oder Bügeleisen legen.

Die größte Gefahr für Kontaktverbrennungen bei Kindern liegt im häuslichen Umfeld berichtet Feuerwehrpressesprecher Sven Lammers. Mal eben das eingeschaltete Bügeleisen zur Seite gestellt weil es an der Tür geklingelt hat oder die falsche Herdplatte aus Unachtsamkeit angestellt. Gefahren lauen im Haushalt überall. Verlockend für Kinder sind auch Kaminöfen und Backofentüren. Werden diese von Kinderhänden angepackt bleibt die Hand des Kindes förmlich dran kleben und es entstehen schwere Verbrennungen der Handinnenflächen die über lange Zeit medizinisch versorgt werden müssen.
Sensibleren Sie Ihre Kinder, sprechen Sie mit Ihren Kindern über die Gefahren. Versuchen Sie Kinder von Kaminöfen und Backofentüren fernzuhalten.

Daher:
Nach Möglichkeit auf den hinteren Herdplatten kochen. Das Kochfeld mit einem Herdschutzgitter sichern. Heizdecken sind für kleine Kinder ungeeignet da diese für die Kinderhaut zu warm werden. Bügeleisen immer ausschalten, auch wenn es nur für kurze Zeit ist. Für Kinder unerreichbar abstellen. Denken Sie auch an das Kabel; nicht das am daran gezogen werden kann.

Denken Sie daran: Vorsorge ist besser als Nachsorge.

Text: S. Lammers