Hümmling-Gymnasium Sögel stellt Hüm-Gym-Kunterbunt im Amtsgericht Meppen aus.

Hümmling-Gymnasium Sögel stellt Hüm-Gym-Kunterbunt im Amtsgericht Meppen aus.

Meppen. Das Amtsgericht Meppen und das Hümmling-Gymnasium Sögel zeigen Kunstwerke von Schülern aller Altersgruppen. Am Donnerstag, den 30.11.2017 hat die Direktorin des Amtsgerichts Meppen, die Ausstellung Hüm-Gym-Kunterbunt mit einer Vernissage, an der zahlreiche Gäste teilgenommen haben, offiziell eröffnet. In ihrer Begrüßungsrede brachte Schneckenberger ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass die Bilder der Schüler in den Fluren des Amtsgerichts, den auf ihren Termin wartenden Besuchern des Amtsgerichts, die Zeit verkürzen. Gleich ob Zeugen, Anwälte, Angeklagte oder Eheleute, die auf ihren Scheidungstermin warten – sie alle sehen auf diese Weise – ganz unerwartet – Bilder von Schülern, die den Betrachter zum Lachen, Nachdenken und Staunen bringen. „Möge sich die Kunst durch die Ausstellung ein neues Publikum erschließen; möge sie gerade diejenigen, die normalerweise nicht in Kunstausstellungen gehen, zum Staunen bringen und sie am künstlerischen Schaffen am Hümmling-Gymnasium teilhaben lassen“, so Schneckenberger.

Hüm-Gym-Kunterbunt

Die Kunstpädagogin Stina Moorbrink erläuterte, die Schule präsentiere mit den gezeigten 25 Bildern den Facettenreichtum des Kunstunterrichts am Hümmling-Gymnasium. Es werden Werke verschiedener Gattungen ausgestellt. Im vorderen Teil des Gebäudes sieht der Betrachter ein Wechselspiel von Decollagen mit kritischen Zügen und von sanft anmutenden Acrylbildern zum Thema „Wasser“. Im offenen Treppenhausflur wird gezeigt, dass zur Grafik nicht nur Bleistiftzeichnungen gehören, sondern dass man mit Kaltnadelradierungen, Federzeichnungen und Fineliner spannenden Ergebnisse erzielen kann. Daneben reiht sich die Fotografie ein. Nicht nur Plastiken dienen als Fotoobjekt, auch wurden aus Schülern mit Hilfe von Fotoshop „echte Models“. Die im Hochdruckverfahren entstandenen Linolschnitte runden den gezeigten Querschnitt ab. „Mit der kleinen, aber feinen Auswahl soll demonstriert werden, dass es das Ziel ist, die Schüler durch den Kunstunterricht kulturell zu bilden, eine Begeisterung in ihnen zu entfachen und Augen und Herz für die Kunst zu öffnen. Gleichzeitig ist sie eine Form ästhetischer Kommunikation und Bildung sowie Mittler zwischen den Künstlern und den Betrachtern, den Besuchern des Amtsgerichts“, so Moorbrink.

Schneckenberger wies darauf hin, dass dieser Ausstellung weitere folgen sollen. Unter dem Motto „Amtsgericht mal anders“ stelle das Amtsgericht Meppen die Flure im Erdgeschoss für junge Künstler zur Verfügung, um diesen die Möglichkeit zu bieten, ihre Werke auf diese Weise einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Die Ausstellung ist bis zum 31.04.2018 zu sehen, montags bis freitags von 9:00 Uhr bis 12:00 Uhr und montags bis donnerstags von 14:00 Uhr bis 15:30 Uhr.