fbpx

Foto: Patrick Vehring (KSB Emsland): Hermann Wilkens (1.v.l), Willi Hanneken (2.v.l), Patrick Vehring (4.v.l), Reinhard Schröer (5.v.l), Heinz Schwarte (6.v.l) und Hubert Börger (2.v.r) tauschten sich in Groningen mit niederländischen Vertretern zum Thema „Walking Football“ aus.

 

Trendsportart für Senioren mit kurzen Spielzeiten

 

„Walking Football“ ist in den Niederlanden ein populärer Sport für Senioren. Auf Initiative des Kreissportbundes Emsland besuchten Patrick Vehring (Projektleiter Net(z)werk+/KSB Emsland), Hubert Börger (Kreisvorsitzender NFV Kreis Emsland), Hermann Wilkens (Vizepräsident KSB Emsland), Reinhard Schröer (Spielausschussvorsitzender NFV Kreis Emsland), sowie Vertreter von BW Papenburg und Sparta Werlte das Walking Football Event „HANNN“ in Groningen.

Der KreisSportBund Emsland möchte gemeinsam mit dem NFV Kreis Emsland und den emsländischen Vereinen den anspruchsvollen Sport für leidenschaftliche Fußball-Senioren im Alter über 60 Jahre auch im Emsland ins Rollen bringen. „Walking Football ist eine tolle Sache für die Gesundheit, die Fitness, den Teamgeist und ist hoch interessant für Fußballinteressierte, die weiterhin soziale Kontakte pflegen möchten“, so KSB-Vizepräsident Hermann Wilkens. 

Im Rahmen des Projektes Net(z)werk+, bei dem die Projektpartner KreisSportBund Emsland, Huis voor de Sport Groningen und Sport Drenthe grenzüberschreitende Netzwerke im EDR-Gebiet aufbauen, kam es zum Treffen im Sportpark Kardinge in Groningen. Im Austausch mit Organisatoren, Trainern, Spielern und Schiedsrichtern konnten die emsländischen Vertreter bleibende Eindrücke im niederländischen Groningen gewinnen. Schnell wurde klar, dass beim Walking Football der Wettstreit eher zweitrangig ist. Im Mittelpunkt stehen Spaß, Fairness und die Schönheit des Fußballs in all seinen Facetten.
Die insgesamt 25 niederländischen Mannschaften konnten neben einem Fairness-Pokal auch einen Pokal für den schönsten Fußball gewinnen.

 

Foto: Patrick Vehring (KSB Emsland): Mit viel Technik und Geschick bestreiten die Senioren über 60 die Spiele


Die Begeisterung der emsländischen Vertreter war Ihnen deutlich anzusehen. Mit dem SV Sparta Werlte und dem SV BW Papenburg gibt es im Emsland bereits zwei Vereine, die sich in der Vergangenheit mit dem Thema „Walking Football“ beschäftigt haben. Heinz Schwarte vom SV Sparta Werlte und Willi Hanneken vom SV BW Papenburg möchten die neu gewonnenen Eindrücke in Groningen für ihre Vereine im Emsland nutzen.

Gespielt wird fünf gegen fünf oder sechs gegen sechs – im Gehen auf einem Kleinfeld. Die Tore sind mit 3 x 1 Meter deutlich kleiner, einen Torwart gibt es nicht. Die Spielzeit beträgt 1x 15 Minuten.
Kein Grätschen, kein Körperkontakt, keine direkten Freistöße und Pässe sind nur in Hüfthöhe erlaubt.

 

Foto: Patrick Vehring (KSB Emsland): Fairness und Spaß stehen beim Walking Football im Vordergrund

 

„Wenn ich das hier so sehe, kann ich mir auch nochmal vorstellen als Aktiver auf den Fußballplatz zurückzukehren“, zeigte sich Börger vom Engagement der Senioren begeistert.  Der neue Sport fand über Großbritannien und den Niederlanden seinen Weg nach Deutschland. Der VfL Wolfsburg, SV Werder Bremen, FC Schalke 04 und Bayer 04 Leverkusen zählen zu den deutschen Vorreitern, mit ein paar Modifikationen gegenüber der englischen Spielweise.