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Peters Maschinenbau erwirbt neues Grundstück mit Halle

Twist. Kurzarbeit oder Entlassungen sind bei Peters Maschinenbau derzeit kein Thema. Im Gegenteil, es werden dringend Maschinenführer und Metallbauer gesucht. Unternehmenschef Günter Peters sieht optimistisch in die Zukunft.

 

Peters Maschinenbau hat ein neues Grundstück samt Halle am Standort in Twist erworben.

 

„Wir haben noch volle Auftragsbücher und genug zu tun“, sagt Peters. Es werde auch eine Zeit nach Corona geben. „Dann müssen wir gut aufgestellt sein“, so der Unternehmenschef weiter. Aus diesem Grund hat Peters Maschinenbau direkt in der Nachbarschaft am Standort Twist ein Gelände samt Halle erworben.

Auf dem mehr als 21.000 Quadratmeter großen Gelände, von dem 6.000 Quadratmeter gepflastert sind, steht bereits eine knapp 1.100 Quadratmeter große Halle. Ebenfalls bestehen auf 126 Quadratmetern Büroflächen. Seit der Gründung im Jahr 2003 hat sich das Unternehmen von einem Ein-Mann-Betrieb zu einer stetig wachsenden, mittelständischen Unternehmensgruppe mit 235 Mitarbeitern in drei Firmen entwickelt.

Als Systemlieferant für Maschinen- und Anlagenbauer fertigt Peters Maschinenbau alles von einfachen Laserteilen bis zu anspruchsvollen Schweißbaugruppen aus Stahl, Edelstahl und Aluminium. Vom Einzelteil bis zur Großserie. „Da wir recht breit aufgestellt sind, haben uns die Auswirkungen der Corona-Krise nicht so erwischt, wie andere Metallbauunternehmen“, sagt auch der kaufmännische Leiter, Jörn Reimink. Natürlich habe man Vorkehrungen zum Schutz der Mitarbeiter getroffen.

So gelten strenge Hygienevorschriften und Abstandsregeln. Auch Homeoffice wurde angeordnet, wo es möglich war. Überrascht zeigt sich der kaufmännische Leiter über die derzeit vielen Bewerbungen, die auf seinem Tisch liegen. Allein in den ersten drei Monaten dieses Jahres seien laut Reimink 30 neue Mitarbeiter eingestellt worden. Einige davon seien Rückkehrer gewesen. Die Investitionen in weitere Hallen und Maschinen seien in Planung.