fbpx
Tauschten sich zum Thema „Additive Fertigung/3D-Druck“ bei KME in Osnabrück aus: Die Teilnehmer des IHK-Technologietreiberforums.

Tauschten sich zum Thema „Additive Fertigung/3D-Druck“ bei KME in Osnabrück aus: Die Teilnehmer des IHK-Technologietreiberforums.

Technologische Entwicklungen zu erkennen und deren innovatives Potenzial einschätzen zu können: Das ist Kernanliegen des „IHK-Technologietreiber-Forums“. „Mit diesem neuen Veranstaltungsformat für regionale Unternehmen möchten wir Orte für den aktiven Wissenstransfer schaffen“, so Anke Schweda, IHK-Geschäftsbereichsleiterin für Standortentwicklung, Innovation und Umwelt. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe stand das Thema „Additive Fertigung/3D-Druck“ im Fokus. Rund 60 Teilnehmer informierten sich darüber im neuen „Technologiecampus 3D-Materialdesign“, einem neuen Labor der Hochschule Osnabrück auf dem Betriebsgelände der KME Germany GmbH & Co KG.

Praxisbeispiele der Georgsmarienhütte Holding GmbH, Georgsmarienhütte, und der Amazonen-Werke H. Dreyer GmbH & Co. KG, Hasbergen, machten deutlich: die additive Fertigung besitzt enorme Potenziale für den betrieblichen Alltag. Die Diskussion der Teilnehmer zeigte auch: im Studium und in der Ausbildung nimmt die Bedeutung des Themas ebenfalls zu. Die Amazonen-Werke rüsteten etwa im Jahr 2016 die betriebseigene Ausbildungswerkstatt mit einem eigenen 3D-Drucker aus. Sie bilden damit jedoch noch eine der wenigen Ausnahmen, wie eine regionale Umfrage der Hochschule Osnabrück ergab. Die Verfahren werden stetig besser, die Kosten sind teilweise deutlich gesunken und der Einsatz – vorausgesetzt man berücksichtigt die „versteckten Kosten“ konventioneller Prozesse – lohnt sich z. B. bei Ersatzteilen schon heute. Dabei bietet der weitere Entwicklungsbedarf große Chancen.

Das neue Veranstaltungsformat wurde für die 2019 gestartete IHK-Kampagne „#GemeinsamInnovativ“ entwickelt. Diese geht mit einer Neuausrichtung der IHK-Angebote im Bereich Wissens- und Technologietransfer ein her. Es ist geplant, künftig halbjährlich einem Technologietreiber ein eigenes Forum zu bieten. Das nächste Forum in der zweiten Jahreshälfte 2019 wird der Anwendung von „Künstlicher Intelligenz“ gewidmet. „Unternehmen erhalten die Möglichkeit, den ersten Teil des Weges gemeinsam zu gehen, eigene Erfahrungen mit echten Technologietreibern zu machen und in gemeinsamen Folgeprojekten innovativer zu werden“, so Schweda. Als besondere Neuerung kündigte sie Folgeworkshops an, die von Dozenten der Hochschule Osnabrück begleitet werden. Bei der jetzigen Auftaktveranstaltung fanden sich zwei Arbeitsgruppen, die sich künftig noch intensiver mit Fragestellungen des 3D-Drucks in der betrieblichen Praxis befassen werden. Weitere Interessierte sind herzlich willkommen, sich zu „Werkstoffen“ bzw. „Konstruktionen“ im 3D-Druck auszutauschen und gemeinsam mögliche Projekte zu identifizieren.

Bildunterschrift: Tauschten sich zum Thema „Additive Fertigung/3D-Druck“ bei KME in Osnabrück aus: Die Teilnehmer des IHK-Technologietreiberforums.